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GR-Nr. 2006/598
Dringliche(s) Postulat: Pestalozzi-Bibliotheken Enge und Heuried (PBZ), Verzicht auf deren Schliessung

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zugeteilt an: SSD

Verknüpfte Geschäfte

2008/455  Schul- und Kinderbibliothek Heuried, Bewilligung jährlich wiederkehrender Ausgaben
  Sachgeschäft, , 10.10.2008
 

Ablaufschritte/Status

Eingang

durch:

 Ueli Nagel (Grüne) - 1. Erstunterzeichnende Ueli Nagel
 Daniel Leupi (Grüne) - 2. Erstunterzeichnende Daniel Leupi

Sitzungsdatum: 16.12.2006
Beschluss-Nr.: 1065

Dokument(e):

 2006_0598.pdfOnline Formular

Protokolleintrag:

2006/598
Postulat von Dr. Ueli Nagel (Grüne) und Daniel Leupi (Grüne) und 5 M. vom 16.12.2006:
Pestalozzi-Bibliotheken Enge und Heuried, Verzicht auf deren Schliessung
 
Von Dr. Ueli Nagel (Grüne) und Daniel Leupi (Grüne) und 5 M. ist am 16.12.2006 folgendes Postulat eingereicht worden:
 
Der Stadtrat wird gebeten zu prüfen, wie er die angekündigte Schliessung der Pesta­lozzi-Bibliotheken in den GZ Heuried und Enge verhindern oder für den massgeblich betroffenen Kundenkreis (Familien und Kinder im Schulalter) eine quartiernahe Er­satzlösung schaffen kann.
 
Begründung:
Die angekündigte Schliessung der Pestalozzi-Bibliotheken in den GZ Heuried und Enge im Zusammenhang mit der neuen Bibliothek im Kino- und Einkaufskomplex „Sihlcity“ hat in den betroffenen Quartieren grosse Besorgnis ausgelöst. Insbesonde­re Familien mit kleinen Kindern und Kinder und Jugendliche im Schulalter sind auf ein quartiernahes Angebot in einem integrativen Umfeld (Gemeinschaftszentrum) angewiesen. Die geplante neue Grossbibliothek im Konsumtempel „Sihlcity“ wird dafür keinen Ersatz bieten; ausserdem ist das kommerzielle Umfeld an diesem Standort für Kleinkinder und Familien ungeeignet. Eine im GZ Heuried lancierte Peti­tion wurde in kürzester Zeit von über tausend Personen unterzeichnet.
 
Der Stadtrat sollte deshalb von sich aus aktiv werden, um in Zusammenarbeit mit der Pestalozzi-Bibliothek Zürich eine Lösung zu finden, welche für den massgeblich betroffenen Kundenkreis (Familien und Kinder im Schulalter) einen Realersatz im Quartier ermöglicht.

Dringlicherklärung, beantragt

Sitzungsdatum: 20.12.2006
Beschluss-Nr.: 1066

Protokolleintrag:

2006/598
Postulat von Dr. Ueli Nagel (Grüne) und Daniel Leupi (Grüne) und 5 M. vom 16.12.2006:
Pestalozzi-Bibliotheken Enge und Heuried, Verzicht auf deren Schliessung
 
Dr. Ueli Nagel (Grüne) begründet die Dringlichkeit und beantragt Dringlicherklärung (vergleiche Protokoll-Nr. 1065/2006).
 
Der Rat wird über den Antrag am 10. Januar 2007 Beschluss fassen.
 
Mitteilung an den Stadtrat.

Stadtrat, Entgegennahme

Sitzungsdatum: 10.01.2007


Dringlicherklärung, erfolgt

Sitzungsdatum: 10.01.2007
Beschluss-Nr.: 1101

Protokolleintrag:

2006/598
Postulat von Dr. Ueli Nagel (Grüne) und Daniel Leupi (Grüne) und 5 M. vom 16.12.2006:
Pestalozzi-Bibliotheken Enge und Heuried, Verzicht auf deren Schliessung; Dringlicherklärung
 
Beschlussfassung über den Antrag von Dr. Ueli Nagel (Grüne) vom 20. Dezember 2006 (vergleiche Protokoll-Nrn. 1065 und 1066/2006): 
 
Die Dringlicherklärung wird offensichtlich von mehr als 63 Ratsmitgliedern unterstützt, womit das Quorum (63 Stimmen = Mehrheit der Ratsmitglieder gemäss Art. 88 Abs. 2 GeschO GR) erreicht ist.
 
Mitteilung an den Stadtrat.

Überweisung, Frist 24 Monate

Sitzungsdatum: 17.01.2007
Beschluss-Nr.: 1156

Protokolleintrag:

2006/598
Dringliches Postulat von Dr. Ueli Nagel (Grüne) und Daniel Leupi (Grüne) und 5 M. vom 16.12.2006:
Pestalozzi-Bibliotheken Enge und Heuried, Verzicht auf deren Schliessung
 
Dr. Ueli Nagel (Grüne) begründet das am 10. Januar 2007 dringlich erklärte Postulat (vergleiche Protokoll-Nrn. 1065 und 1066/2006 sowie 1101/2007).
 
Der Vorsteher des Schul- und Sportdepartementes erklärt namens des Stadtrates das Postulat zur Prüfung entgegenzunehmen.
 
Markus Schwyn (PFZ) beantragt im Text den Passus  „oder für den massgeblich betroffenen Kundenkreis (Familien und Kinder im Schulalter) eine quartiernahe Ersatzlösung schaffen“ zu streichen.
 
Dr. Mischa Morgenbesser (FDP) beantragt den Text wie folgt zu formulieren:
 
Der Stadtrat wird gebeten zu prüfen, wie er für den massgeblich betroffenen Kundenkreis im Einzugsgebiet des GZ Heuried (Familien und Kinder im Schulalter) eine quartiernahe Ersatzlösung schaffen kann.
 
Dr. Ueli Nagel (Grüne) lehnt beide Anträge ab.
 
Das Postulat wird mit offensichtlichem Mehr dem Stadtrat zur Prüfung überwiesen.
 
Mitteilung an den Stadtrat.

Abschreibung, Geschäftsbericht

Sitzungsdatum: 16.09.2009
Beschluss-Nr.: 4828


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