2012/67
Postulat von Dr. Thomas Monn (SVP) und Bruno Amacker (SVP) vom 29.02.2012:
Erhöhung der Polizeipräsenz im Bereich der Zivilschutzanlage Rösliwiese
Von Dr. Thomas Monn (SVP) und Bruno Amacker (SVP) ist am 29. Februar 2012 folgendes Postulat eingereicht worden:
Der Stadtrat wird gebeten zu prüfen, wie im Kreis 6, namentlich im Bereich der Zivilschutzanlage Rösliwiese, die Polizeipräsenz erhöht werden kann.
Begründung:
Gemäss Mitteilung der Stadt Zürich sollen in der Zivilschutzanlage Rösliwiese rund 70 Asylbewerber untergebracht werden. Nachdem während der letzten Öffnungsphase des Asylzentrums wenig Reklamationen zu registrieren gewesen seien, sind die Vorzeichen diesmal grundlegend anders. Gemäss Auskunft der AOZ sollen dort ausschliesslich junge, alleinstehende Männer untergebracht werden. Mittlerweile wird selbst von ausgewiesenen Migrationsexperten, wie dem ehemaligen grünen Zürcher Kantonsrat, Basler Drogenbeauftragten und Integrationsdelegierten und heutigem Chef der Stadt- und Kantonsentwicklung Basels bestätigt, dass es sich dabei in den wenigsten Fällen um an Leib und Leben bedrohte Menschen, sondern meist um erlebnisorientierte «Abenteuermigranten» handelt, «die im Gegensatz zu Arbeitssuchenden nicht klassische Lohnarbeit, sondern Gelegenheiten für Obdach, Essen, Geld, Party mit Alkohol und Frauen suchen – also uralte Motive der jungen Männer, wie sie aus der Geschichte bestens bekannt sind.» ("Tages-Anzeiger" vom 21. Januar 2012, Blick vom 26. Januar 2012).
Da der Kreis 6 diesbezüglich eine Vielzahl von "Gelegenheiten" bietet, ist die Bevölkerung durch erhöhte Polizeipräsenz zu schützen.
Mitteilung an den Stadtrat