2009/284
Postulat von Andrew Katumba (SP) und Marlène Butz (SP) vom 24.6.2009:
Vermehrter Temporär-Einsatz mobiler Geschwindigkeitsanzeigen
Von Andrew Katumba (SP) und Marlène Butz (SP) ist am 24.6.2009 folgendes Postulat eingereicht worden:
Der Stadtrat wird gebeten zu prüfen, wie in Fussgänger-, Begegnungs- und Tempo 30-Zonen vermehrt mobile Geschwindigkeitsanzeigen temporär eingesetzt werden können.
Begründung
Im Jahre 2008 ereigneten sich in der Stadt Zürich 1'165 Unfälle, wo Personen zu Schaden kamen. Alleine auf Nebenstrasse verunfallten 829 Menschen. Der Anteil der Fussgängerunfälle in der Gesamtstatistik beträgt nahezu 60%.
Leider aber fahren in den Langsamfahrzonen immer wieder Automobilisten mit überhöhter Geschwindigkeit und gefährden somit die Verkehrssicherheit. Dies stellt insbesondere für Kinder und auch für Senioren ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Neben dem Einhalten der Geschwindigkeitslimite, müssen die Automobilisten in Fussgänger-, Begegnungs- und Tempo 30-Zonen, besonders vorsichtig und rücksichtsvoll fahren (Art. 22a SSV).
Quartiervereine und Privatpersonen können bei regionalen Sektionen des TCS gegen eine Gebühr von CHF 280.- pro Woche, für einen beschränkten Zeitraum Inforadare (Speedys) mieten, um Automobilisten oder Velofahrende über ihre Fahrgeschwindigkeit zu informieren. Ein allfällige statistische Auswertung ist dann nochmals gebührenpflichtig.
Es ist Aufgabe der kommunalen Verwaltung für die Verkehrssicherheit in Langsamfahrzonen zu sorgen. Verschiedene Schweizer Gemeinden haben mit dem Einsatz von sogenannten Speedys gute Erfahrungen gesammelt. Dabei werden Fahrzeuglenker und Velofahrer vorab über allfällige Geschwindigkeitsübertretungen informiert und sensibilisiert, ohne sogleich gebüsst zu werden.
Mitteilung an den Stadtrat
2009/284
Postulat von Andrew Katumba (SP) und Marlène Butz (SP) vom 24.06.2009:
Vermehrter Temporär-Einsatz mobiler Geschwindigkeitsanzeigen
Gemäss schriftlicher Mitteilung ist der Vorsteherin des Polizeidepartementes namens des Stadtrates bereit das Postulat zur Prüfung entgegenzunehmen.
Namens der FDP-Fraktion stellt Monjek Rosenheim (FDP) den Ablehnungsantrag.
Damit ist das Geschäft vertagt.
Mitteilung an den Stadtrat