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GR-Nr. 2005/147
Interpellation: Architekturwettbewerb für das Areal Schürliweg, Vorgaben betreffend Wohnungsmix und Wohnungsgrösse, Baukosten und Ausbaustandard

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zugeteilt an: FD

Ablaufschritte/Status

Eingang, Frist 6 Monate

durch:

 Walter Angst (AL) 1. Erstunterzeichnende

Sitzungsdatum: 13.04.2005
Beschluss-Nr.: 4151

Dokument(e):

 2005_0147.pdfOnline Formular

Protokolleintrag:

2005/147
Interpellation von Walter Angst (AL) vom 13.4.2005:
Architekturwettbewerb für das Areal Schürliweg, Vorgaben betreffend Wohnungsmix und Wohnungsgrösse, Baukosten und Ausbaustandard
 
Von Walter Angst (AL) ist am 13.4.2005 folgende Interpellation eingereicht worden:
 
Im 2000 prämierten Architekturwettbewerb für das Areal Schürliweg, der von der Stadt Zü­rich und der Baugenossenschaft Hagenbrünneli ausgeschrieben worden ist, siegte ein Projekt, das den Bau von 127 Quadratmeter grossen 4,5-Zimmer- und 145 Quadratmeter grossen 5,5-Zimmer-Wohungen vorsieht. Aufgrund der zu erwartenden, überteuerten Mietzinse (zwischen 3300 und 3800 Franken) verzichtete die Baugenossenschaft Hagenbrünneli auf die Realisie­rung des Projekts. Die Verhandlungen der Stadt Zürich mit der Baugenossenschaft Milchbuck (heute: Better Living) über die Übernahme des Projekts im Baurecht scheiterten ebenfalls. Heute steht der Verkauf des Baulands mitsamt dem siegreichen Bauprojekt zur Diskussion; eine entsprechende Ausschreibung der Liegenschaftenverwaltung läuft bis Ende April 2005.
 
In diesem Zusammenhang bitte ich den Stadtrat um die Beantwortung der folgenden Fragen.
  1. Welche Vorgaben betreffend Wohnungsmix und Wohnungsgrösse, Baukosten und Ausbaustandard haben die Stadt Zürich und die Baugenossenschaft Hagenbrünneli bei der Ausschreibung des Architekturwettbewerbs Schürliweg gesetzt?
  2. Was für Mitsprachemöglichkeiten werden den potentiellen Baurechtsnehmern bei der Formulierung von Wettbewerbszielen im allgemeinen eingeräumt?
  3. War bei der Jurierung des Architekturwettbewerbs bekannt, wie teuer die projektierten Wohnungen des Siegerprojekts vermietet werden müssen? Wenn nein: warum nicht? Wenn ja: warum wurde nicht anders juriert oder das Verfahren abgebrochen?
  4. Weshalb zog sich die Baugenossenschaft Hagenbrünneli aus dem Projekt zurück?
  5. Wie ging die Liegenschaftenverwaltung nach dem Rückzug der Baugenossenschaft Hagenbrünneli weiter vor? Wie kam es zu den Verhandlungen mit der Baugenossenschaft Milchbuck? Warum scheiterten auch diese?
  6. Welche Konsequenzen hat der Stadtrat aus dem Scheitern des Projekts Schürliweg gezogen?
  7. Ist der Stadtrat der Meinung, dass die Baurechtspolitik geändert werden muss? Sind insbesondere Änderungen bei der Durchführung der Architekturwettbewerbe notwendig?
  8. Was für Auflagen bezüglich Bau- und Mietkosten sind heute in städtischen Wettbewerbsausschreibungen für Wohnbauten in der Regel enthalten? Wie gewährleistet der Stadtrat, dass solche Kostenauflagen nicht faktisch durch andere Wettbewerbsziele (Ästhetik, Standards etc.) vereitelt werden?

Dringlicherklärung, beantragt

Sitzungsdatum: 20.04.2005
Beschluss-Nr.: 4169

Protokolleintrag:

2005/147
Interpellation von Walter Angst (AL) vom 13.4.2005:
Architekturwettbewerb für das Areal Schürliweg, Vorgaben betreffend Wohnungsmix und Wohnungsgrösse, Baukosten und Ausbaustandard
 
Walter Angst (AL) begründet die Dringlichkeit und beantragt Dringlicherklärung (vergleiche Protokoll-Nr. 4151/2005).
 
Der Rat wird über den Antrag am 18. Mai 2005 Beschluss fassen.
 
Mitteilung an den Stadtrat.

Dringlicherklärung, nicht erfolgt

Sitzungsdatum: 18.05.2005
Beschluss-Nr.: 4231

Protokolleintrag:

2005/147
Interpellation von Walter Angst (AL) vom 13.4.2005:
Architekturwettbewerb für das Areal Schürliweg, Vorgaben betreffend Wohnungsmix und Wohnungsgrösse, Baukosten und Ausbaustandard
 
Beschlussfassung über den Antrag von Walter Angst (AL) vom 20. April 2005 (vergleiche Protokoll-Nrn. 4151 und 4169/2005).
 
Die Dringlicherklärung wird von 55 Ratsmitgliedern unterstützt, womit das Quorum (63 Stimmen = Mehrheit der Ratsmitglieder gemäss Art. 88 Abs. 2 GeschO GR) nicht erreicht ist.
 
Mitteilung an den Stadtrat.

Stadtrat, Antwort

Sitzungsdatum: 21.12.2005

Dokument(e):

 2005_0147.pdfOnline Formular

Rückzug

Sitzungsdatum: 03.05.2006
Beschluss-Nr.: 73

Protokolleintrag:

2005/147
Interpellation von Walter Angst (AL) vom 13.4.2005:
Architekturwettbewerb für das Areal Schürliweg, Vorgaben betreffend Wohnungsmix und Wohnungsgrösse, Baukosten und Ausbaustandard; Rückzug
(Vergleiche Protokoll-Nrn. 4151, 4169 und 4231/2005)
 
Schriftliche Beantwortung gemäss Stadtratsbeschluss 1860 vom 21. Dezember 2005.
 
Die Interpellation wird zurückgezogen.
 
Mitteilung an den Stadtrat.

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