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GR-Nr. 2007/629
Postulat: Oberstufe der Volksschule, Anschlussangebote

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zugeteilt an: SD

Pendent bei Stadtrat (Frist bis 14.12.2009)

Ablaufschritte/Status

Eingang

durch:

 Marianne Spieler Frauenfelder (SP) - 1. Erstunterzeichnende Marianne Spieler Frauenfelder

Sitzungsdatum: 28.11.2007

Dokument(e):

 2007_0629.pdfOnline Formular

Protokolleintrag:

2007/629
Postulat von Marianne Spieler Frauenfelder (SP) vom 28.11.2007:
Oberstufe der Volksschule, Anschlussangebote
 
Von Marianne Spieler Frauenfelder (SP) ist am 28.11.2007 folgendes Postulat eingereicht worden:
 
Der Stadtrat wird gebeten zu prüfen, wie ein wirksames „Schul-Anschluss-Coaching" eingerichtet werden kann. Dazu sind namentlich die folgenden Massnahmen zu berücksichtigen:
 
  1. In den Oberstufen-Schulhäusern ergänzend der Schulsozialarbeit zusätzliche Stellenprozente für ein „Schul-Anschluss-Coaching" eingesetzt. Am Ende der Schulpflicht erstattet diese Stelle der Kreisschulpflege und dem Team Coaching 16:25 der Sozialen Dienste für jede Schülerin und jeden Schüler Bericht über die gesicherte Nachfolgelösung. Das „Schul-Anschluss-Coaching" ist analog der Schulsozialarbeit dem Sozialdepartement anzugliedern.
  2. Bei den Brückenangeboten muss ebenfalls ein „Schul-Anschluss-Coaching" eingerichtet werden. Beim Ausschluss resp. Abbruch des Brückenangebotes erstattet diese Stelle Bericht an die Kreisschulpflege und an das Team Coaching 16:25.
  3. Ein Ausschluss oder Abbruch der Lehrstelle muss durch das Amt für Berufsbildung ebenfalls an Team Coaching 16:25 gemeldet werden.
 
Begründung:
Jugendarbeitslosigkeit ist weiterhin eines der zentralen Probleme Zürichs. Die gesellschaftlichen wie auch die individuellen negativen Folgen der Jugendarbeitslosigkeit sind enorm - psychisch wie auch finanziell. Die Stadt Zürich ist deshalb gefordert, noch nachdrücklicher die Erreichung von verbindlichen Anschlusslösungen für alle zu fördern und zu unterstützen.
Keine Schülerin, kein Schüler soll inskünftig die Oberstufe verlassen, ohne dass eine verbindliche Nachfolge-Lösung vorhanden ist, sei dies ein Brückenangebot, eine Lehrstelle, ein Praktikum oder eine weiterführende Schule. In dieser Lebensphase der Jugendlichen ist eine Verbindlichkeit auf allen Ebenen gefordert. Dazu müssen auch die Eltern schon ab der ersten Oberstufe verpflichtet werden, sich mit der Berufswahl rsp. einer Anschlusslösung ihrer Kinder auseinander zu setzen.
Das Team Coaching 16:25 der Sozialen Dienste ist heute mit der Problematik konfrontiert, dass es viel zu spät oder nie von solchen oben beschriebenen Fällen erfährt. Dabei könnte genau diese Stelle dank Früherkennung frühzeitig aktiv werden und die betroffenen Schülerinnen resp. Schüler diesbezüglich kontaktieren um den weiteren beruflichen Integrationsprozess begleiten.
Mit den aufgeführten Massnahmen können mit einem vergleichsweise geringen Aufwand hohe individuelle und soziale Kostenfolgen von Jugendarbeitslosigkeit vermieden werden.

Stadtrat, Entgegennahme

Sitzungsdatum: 05.12.2007


Überweisung, Frist 24 Monate

Sitzungsdatum: 14.12.2007
Beschluss-Nr.: 2522

Protokolleintrag:

2007/629
Postulat von Marianne Spieler Frauenfelder (SP) vom 28.11.2007:
Oberstufe der Volksschule, Anschlussangebote
 
Marianne Spieler Frauenfelder (SP) begründet das Postulat (vergleiche Protokoll-Nr. 2432/2007).
 
Die Vorsteherin des Sozialdepartementes erklärt namens des Stadtrates das Postulat zur Prüfung entgegenzunehmen.
 
Ruth Anhorn (SVP) stellt den Ablehnungsantrag.
 
Richard Rabelbauer (EVP) stellt einen Textänderungsantrag, der von Marianne Spieler Frauenfelder (SP) folgendermassen umformuliert wird:
 
Das „Schul-Anschluss-Coaching“ ist analog der Schulsozialarbeit einem Departement anzugliedern.
 
Das geänderte Postulat wird mit 77 gegen 44 Stimmen dem Stadtrat zur Prüfung überwiesen.
 
Mitteilung an den Stadtrat.

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