Gemeinderat der Stadt Zürich

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Sistierung der verkehrsgestaltenden Tiefbauprojekte entlang der Achse Stadtgrenze Witikon-Kunsthaus

GR Nummer 2013/288
Geschäftsart Postulat

Aktueller Stand

Zuständiges Departement Tiefbau- und Entsorgungsdepartement (TED)

Ablaufschritte

DatumDetails
27.11.2013Ablehnung

2013/288

Postulat von Marc Bourgeois (FDP) und Tamara Lauber (FDP) vom 21.08.2013:

Sistierung der verkehrsgestaltenden Tiefbauprojekte entlang der Achse Stadtgrenze Witikon-Kunsthaus

 

Text siehe Dokumente

Dokumente: 2013_0288 Protokollauszug Beschluss.pdf (23 KB) 2013_0288 Protokollauszug substanziell.pdf (35 KB)
Beschlussnummer: 4516
18.09.2013Dringlicherklärung, nicht erfolgt

2013/288

Postulat von Marc Bourgeois (FDP) und Tamara Lauber (FDP) vom 21.08.2013:

Sistierung der verkehrsgestaltenden Tiefbauprojekte entlang der Achse Stadtgrenze Witikon-Kunsthaus


Beschlussfassung über den Antrag auf Dringlichkeit von Tamara Lauber (FDP) vom 11. September 2013 (vergleiche Protokoll-Nr. 4226/2013)

 

Die Dringlicherklärung wird von 48 Ratsmitgliedern unterstützt, womit das Quorum von 63 Stimmen gemäss Art. 88 Abs. 2 GeschO GR nicht erreicht ist.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Beschlussnummer: 4268
11.09.2013Dringlicherklärung, beantragt

2013/288

Postulat von Marc Bourgeois (FDP) und Tamara Lauber (FDP) vom 21.08.2013:

Sistierung der verkehrsgestaltenden Tiefbauprojekte entlang der Achse Stadtgrenze Witikon-Kunsthaus

 

Tamara Lauber (FDP) beantragt Dringlicherklärung und begründet diese: Im Moment sind verschiedene verkehrspolitische Massnahmen im Bereich der Einfallsachse Witikon und dem Kunsthaus vorgesehen. Diese führen in der Summe dazu, dass Witikon immer mehr von der Stadt abgekapselt wird. Staus gehören zur Tagesordnung. Deshalb sollten die Massnahmen frühzeitig ergriffen werden, bevor die Projektrealisierung stattfindet.

 

Der Rat wird über den Antrag am 18. September 2013 Beschluss fassen.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Beschlussnummer: 4226
28.08.2013Stadtrat, Ablehnung
21.08.2013Eingang, Frist 3 Monate

2013/288

Postulat von Marc Bourgeois (FDP) und Tamara Lauber (FDP) vom 21.08.2013:

Sistierung der verkehrsgestaltenden Tiefbauprojekte entlang der Achse Stadtgrenze Witikon-Kunsthaus


Von Marc Bourgeois (FDP) und Tamara Lauber (FDP) ist am 21. August 2013 folgendes Postulat eingereicht worden:

Der Stadtrat wird aufgefordert zu prüfen, wie alle verkehrsgestaltenden Tiefbauprojekte entlang der Achse Stadtgrenze Witikon – Kunsthaus mit sofortiger Wirkung sistiert werden können, bis sie in einer Weise umgestaltet sind, die zu keinerlei zusätzlichen Behinderungen des ÖV und des MIV von oder nach Witikon führen. Die in einer frühen Planungsphase befindlichen Projekte am Klusplatz und Kunsthaus sind überdies von Beginn weg auf dieses Ziel auszurichten.

 

Begründung:

Die Stadt plant an allen Haltestellen zwischen dem Klusplatz und dem Kunsthaus Verkehrsbehinderungen für den MIV und den ÖV in Form von Kaphaltestellen, Mischverkehrsflächen usw. Überdies arbeitet die Verwaltung an der Umgestaltung der Knoten Klusplatz und Kunsthaus, die nach dem Willen einer Gemeinderatsmehrheit zu weiteren Verkehrseinschränkungen führen sollen. Auch auf der Strecke Stadtgrenze Witikon – Klusplatz wurde die Situation für den MIV an den Bushaltestellen schrittweise verschlechtert. Der geplante Tempo 30-Abschnitt auf der Trichtenhausenstrasse wie auch die vom Stadtrat unterstützte Forderungen nach Tempo 30 auf Hauptachsen drohen, diese Situation zu akzentuieren. Auch die am Bellevue, am Central und am Vorderberg geplanten Spurabbauprojekte werden die Stausituation an der Rämistrasse, am Seilergraben und auf der Bergstrasse zu Lasten der Bevölkerung Witikons weiter verschärfen.

Alle vehement geäusserten Befürchtungen und Einwendungen zu den einzelnen Projekten seitens der bürgerlichen Parteien wurden vom Stadtrat jeweils vom Tisch gewischt und Verkehrsbehinderungen in Abrede gestellt. In der Summe werden diese Projekte aber unweigerlich zu einer eigentlichen Abnabelung Witikons von der Stadt führen, die Verkehrskapazitäten einschränken und die Reisezeiten erhöhen – und zwar sowohl für ÖV- wie auch für MIV-Benutzer. Inzwischen gelangt man von Witikon schneller und komfortabler in die Gewerbegebiete im Glatttal, als in die Stadt, und dies unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel.

Einen Vorgeschmack auf die zu erwartende Verkehrssituation erlebt Witikon in diesen Tagen anlässlich des Baus der Kaphaltestellen Hölderlinstrasse. Die Staus reichen teils bis nach Witikon zurück und erstrecken sich über weite Teile der Bergstrasse, was den ÖV und den MIV gleichermassen trifft.

Dass eine offensichtlich ideologisch motivierte Behinderung des MIV stets auch den ÖV trifft, zeigt Figur 10 im Synthesebericht des DIB zur züri-linie 2030: Mischverkehr, Tempo 30 und Langsamverkehr reduzieren die theoretische Beförderungsgeschwindigkeit des Strassen-ÖV in der Stadt Zürich um satte 44%. Und dass die neuen Staus hausgemacht sind, belegt der Umstand, dass der über die Stadtgrenze einfahrende Verkehr seit Jahren tendenziell rückläufig ist.

Auch Witikon hat als Teil dieser Stadt Anrecht auf funktionierende Verkehrsbeziehungen in die Innenstadt. Deshalb fordern wir einen sofortigen Marschhalt und eine unabhängige, unideologische Neuprojektierung.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Dokumente: 2013_0288.pdf (116 KB)
Beschlussnummer: 4172

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