Gemeinderat der Stadt Zürich

Sprunglink:

Aufarbeitung baugeschichtliches Erbe, Zusammenarbeit von städtischen und kantonalen Verwaltungseinheiten

GR Nummer 2009/171
Geschäftsart Interpellation

Aktueller Stand

Zuständiges Departement Hochbaudepartement (HBD)

Ablaufschritte

DatumDetails
11.05.2011Abschreibung
2009/171
Interpellation von Severin Pflüger (FDP) und Claudia Simon (FDP) vom 06.05.2009:
Aufarbeitung baugeschichtliches Erbe, Zusammenarbeit von städtischen und kantonalen Verwaltungseinheiten
 
Der Stadtrat beantwortet die Interpellation (STRB 1297 vom 30. September 2009).
 
Die Interpellation wird abgeschrieben (Art. 97 Abs. 3 GeschO GR).
 
Mitteilung an den Stadtrat
Beschlussnummer: 1303
09.10.2009Stadtrat, Antwort Dokumente: 2009_0171.pdf (63 KB)
07.05.2009Eingang, Frist 6 Monate
2009/171
Interpellation von Severin Pflüger (FDP) und Claudia Simon (FDP) vom 6.5.2009:
Aufarbeitung baugeschichtliches Erbe, Zusammenarbeit von städtischen und kantonalen Verwaltungseinheiten
 
Von Severin Pflüger (FDP) und Claudia Simon (FDP) ist am 6.5.2009 folgende Interpellation eingereicht worden:
 
Die Sicherung und die Aufarbeitung unseres baugeschichtlichen Erbes ist eine wichtige Aufgabe, die die Stadt Zürich wahrnimmt. Hierfür arbeiten verschiedene Fachleute des Hochbaudepartements aus der Stadtplanung, der Denkmalpflege und der Archäologie zusammen. Namentlich sind dies die städtische Denkmalpflege, die Stadtarchäologie, die Equipe für Unterwasserarchäologie, das Labor für Dendrochronologie und das Baugeschichtliche Archiv. Es stellt sich die Frage mit welchem MitteIeinsatz sie ihrem Auftrag nachkommen.
Des Weiteren bestehen beim Kanton Zürich parallele Institutionen, die auf dem gesamten Gebiet des Kantons die gleichen Aufgaben wahrnehmen. Der Kanton hat im Jahr 2006 die Kantonsarchäologie und die kantonale Denkmalpflege zusammengeführt und beim kantonalen Amt für Raumordnung und Vermessung angesiedelt. Es steift sich hier die Frage, wie die Zusammenarbeit von städtischen und kantonalen Verwaltungseinheiten (insbesondere die Kompetenzausscheidung und Aufgabenteilung) organisiert ist. Auch muss die Frage aufgeworfen werden, inwieweit eine Zusammenführung der städtischen Verwaltungseinheiten, wie dies der Kanton vorgemacht hat, angezeigt ist. Zudem muss man sich fragen, inwiefern es von einer streng wissenschaftlichen Betrachtungsweise her sinnvoll ist, dass die Stadt Zürich und der Kanton Zürich parallele Strukturen unterhalten:
 
  1. Welche Aufgaben nehmen die einzelnen Verwaltungseinheiten (städtische Denkmalpflege, Stadtarchäologie, Equipe für Unterwasserarchäologie, Labor für Dendrochronologie; Baugeschichtliches Archiv) wahr?
  2. Wie viele Stellenprozente werden für die einzelnen Aufgaben eingesetzt?
  3. Wie hat sich der Stellenplan über die letzten 5 Jahre entwickelt (bitte nach Aufgabenbereich aufschlüsseln)?
  4. Wurden und werden auch Arbeiten an auswärtige Dritte ausgelagert? Wenn ja, in welchem Umfang und zu jeweils welchen Kosten?
  5. Welche Publikationen werden regelmässig oder sporadisch erstellt? Wie ist der Vertrieb dieser Publikationen organisiert?
  6. In welchen Bereichen besteht eine Zusammenarbeit mit anderen Amtsstellen (städtische Departemente, kantonale und eidgenössische Stellen)?
  7. Inwiefern ist es sinnvoll die einzelnen Verwaltungseinheiten zusammenzufassen und einer gemeinsam Führung zu unterstellen (sowohl aus wirtschaftlich als auch aus wissenschaftlicher Sicht)?
  8. Wie ist die Zusammenarbeit von städtischen und kantonalen Verwaltungseinheiten geregelt? Wie ist die Kompetenzausscheidung und Aufgabenteilung geregelt? Gemäss Geschäftsbericht des kantonalen Amtes für Raumordnung und Vermessung finden regelmässige Koordinationssitzungen statt und werden Leistungsaufträge erteilt. Was ist der Inhalt dieser Sitzungen und der Leistungsaufträge?
  9. Werden die Aufgaben, welche die Stadt wahrnimmt, vom Kanton abgegolten? Wenn ja, wie werden diese Abgeltungen bemessen?
  10. Arbeitet die Stadt in diesem Bereich auch mit anderen Kantonen und der Eidgenossenschaft zusammen? Wie ist diese Zusammenarbeit organisiert? Werden diese Leistungen der Stadt von diesen abgegolten? Wenn ja, wie werden diese Abgeltungen bemessen?
  11. Gemäss Angaben auf der städtischen Homepage bietet das Labor für Dendrochronologie seine Dienste in der ganzen Schweiz (insbesondere Ostschweiz) an. Es wird darum erbeten, die Fragen 8, 9 und 10 für das Labor für Dendrochronologie gesondert zu beantworten.
  12. Inwiefern ist es aus einer streng wissenschaftlichen Betrachtungsweise sinnvoll, dass der Kanton und die Stadt bei den oben erwähnten Institutionen parallele Strukturen aufweisen?
 
Mitteilung an den Stadtrat
Dokumente: 2009_0171.pdf (151 KB)
Beschlussnummer: 4351

Lage, Kontakt und über den Internetauftritt

Besuchen Sie den Gemeinderat

Dies ist die Karte wie der Gemeinderate zu finden ist

Der Gemeinderat tagt jeden Mittwochabend
von 17 Uhr bis 20 Uhr im Rathaus.

Rathaus
Limmatquai 55
8001 Zürich

Kontakt

 

 

Gemeinderat der Stadt Zürich
Parlamentsdienste
Stadthausquai 17
Postfach
8022 Zürich

Tel.
044 412 31 10
Fax
044 412 31 12