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Areal Dunkelhölzli, Ausarbeitung eines Projektkredits, der sämtliche Kosten der Nutzung der umgezonten Fläche miteinbezieht

GR Nummer 2013/184
Geschäftsart Motion

Aktueller Stand

Zuständiges Departement Tiefbau- und Entsorgungsdepartement (TED)

Ablaufschritte

DatumDetails
04.09.2013Umwandlung in Postulat

2013/184

Dringliche Motion von Gabriele Kisker (Grüne) und Eva-Maria Würth (SP) vom 22.05.2013:

Areal Dunkelhölzli, Ausarbeitung eines Projektkredits, der sämtliche Kosten der Nutzung der umgezonten Fläche miteinbezieht


Text siehe Dokumente

Dokumente: 2013_0184 Protokollauszug Beschluss.pdf (25 KB) 2013_0184 Protokollauszug substanziell.pdf (36 KB)
Beschlussnummer: 4213
10.07.2013Stadtrat, Entgegennahme als Postulat Dokumente: 2013_0184.pdf (71 KB)
12.06.2013Dringlicherklärung, erfolgt

2013/184

Motion von Gabriele Kisker (Grüne) und Eva-Maria Würth (SP) vom 22.05.2013:

Areal Dunkelhölzli, Ausarbeitung eines Projektkredits, der sämtliche Kosten der Nutzung der umgezonten Fläche miteinbezieht


Beschlussfassung über den Antrag auf Dringlichkeit von Gabriele Kisker (Grüne) vom 5. Juni 2013 (vergleiche Protokoll-Nr. 3971/2013)

 

Die Dringlicherklärung wird von 70 Ratsmitgliedern unterstützt, womit das Quorum von 63 Stimmen gemäss Art. 88 Abs. 2 GeschO GR erreicht ist.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Beschlussnummer: 4015
05.06.2013Dringlicherklärung, beantragt

2013/184

Motion von Gabriele Kisker (Grüne) und Eva-Maria Würth (SP) vom 22.05.2013:

Areal Dunkelhölzli, Ausarbeitung eines Projektkredits, der sämtliche Kosten der Nutzung der umgezonten Fläche miteinbezieht


Gabriele Kisker (Grüne) beantragt Dringlicherklärung und begründet diese: Die Umzo-nung der Freihaltezone Dunkelhölzli in eine Erholungszone E3 muss inhaltlich konkreti-siert werden. Es handelt sich beim Dunkelhölzli um eine Fruchtfolgefläche (FFF) und ein landschaftlich prägendes Gebiet, die Umzonung soll inhaltliche Rahmenbedingungen erhalten, die dies berücksichtigen.

 

Der Rat wird über den Antrag am 12. Juni 2013 Beschluss fassen.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Beschlussnummer: 3971
05.06.2013Stadtrat, Entgegennahme als Postulat
22.05.2013Eingang, Frist 6 Monate

2013/184

Motion von Gabriele Kisker (Grüne) und Eva-Maria Würth (SP) vom 22.05.2013:

Areal Dunkelhölzli, Ausarbeitung eines Projektkredits, der sämtliche Kosten der Nutzung der umgezonten Fläche miteinbezieht


Von Gabriele Kisker (Grüne) und Eva-Maria Würth (SP) ist am 22. Mai 2013 folgende Motion eingereicht worden:

Der Stadtrat wird beauftragt, dem Gemeinderat eine kreditschaffende Weisung für das Areal Dunkelhölzli vorzulegen, in der sämtliche Kosten, inklusive der nicht in den drei Etappen enthaltenen aber ebenfalls in eine E3 umgezonte Fläche, miteinbezogen werden. In einer Nutzungsordnung soll die für das Gebiet Dunkelhölzli spezifische Nutzung festgelegt werden. Dabei soll insbesondere darauf geachtet werden, dass Infrastrukturen wie zum Beispiel Wege, Wasseranschlüsse, Kanalisation und Geräteschuppen auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Es sollen prioritär kooperative und gemeinschaftliche Nutzungen bevorzugt werden, sofern dafür eine Nachfrage besteht.

 

Begründung:

Konzeptionell wird im Masterplan das gesamte Areal Dunkelhölzli als Landschaftspark betrachtet. Zwar ist die Umsetzung in drei Etappen unterteilt, um aber eine gesamthafte Umsetzung zu garantieren, ist ein Projektkredit über das ganze Gebiet auszuarbeiten. Das Gebiet befindet sich in einer Fruchtfolgefläche (FFF) und ist ein Verbindungsstück zum Landschaftsschutzgebiet in Schlieren. Es ist deshalb zwingend, das FFF Gebiet zu schonen und die landschaftlich prägende Verbindung zu sichern. Die aktuell gültige Kleingartenordnung ist nicht resp. nur bedingt anwendbar für das Gebiet Dunkelhölzli, da diese mit den Auflagen der Fruchtfolgeflächen nicht kompatibel ist. Es ist in einer separaten Nutzungsordnung dieser Tatsache Rechnung zu tragen. In den letzten Jahren ist das Interesse an gemeinschaftlich betriebenen Gärten oder Ackerbepflanzungen stark gestiegen. Die klassische Form der Familiengartennutzung ist im Wandel und wird erweitert durch neue Trends unterschiedlichster Ausrichtung von Gartennutzungen respektive Ackernutzungen. Diese kommen in der Regel mit einem Minimum an Infrastruktur, sprich ohne Zäune und Gartenhäuschen aus, weil ausschliesslich gärtnerische Nutzungen im Vordergrund stehen. Meist werden an einem zentralen Ort in einem Geräteschuppen Werkzeuge und Gartenzubehör gelagert, sowie auch der Wasseranschluss gemeinsam genutzt. Um diesen neuen Bedürfnissen Raum zu geben, sollen im Dunkelhölzli kooperative und gemeinschaftliche Nutzungen gefördert werden.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Dokumente: 2013_0184.pdf (89 KB)
Beschlussnummer: 3933

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