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Menschenwürdige Unterbringung von Asylsuchenden im Bundeszentrum für Asylsuchende auf dem Duttweiler-Areal

GR Nummer 2016/139
Geschäftsart Postulat

Aktueller Stand

Pendent bei
Stadtrat (Frist bis 07.09.2018)
Zuständiges Departement Sozialdepartement (SD)

Ablaufschritte

DatumDetails
07.09.2016Überweisung mit Textänderung, Frist 24 Monate

2016/139

Postulat von Karin Rykart Sutter (Grüne) und Muammer Kurtulmus (Grüne) vom 20.04.2016:

Menschenwürdige Unterbringung von Asylsuchenden im Bundeszentrum für Asylsuchende auf dem Duttweiler-Areal


Text siehe Dokumente

Dokumente: 2016_0139 Protokollauszug Beschluss.pdf (34 KB) 2016_0139, 2016_0138 Protokollauszug substanziell.pdf (72 KB)

Tonaufnahme zur Debatte des Geschäfts: 2016_0139
Beschlussnummer: 2194
18.05.2016Ablehnung, beantragt

2016/139

Postulat von Karin Rykart Sutter (Grüne) und Muammer Kurtulmus (Grüne) vom 20.04.2016:

Menschenwürdige Unterbringung von Asylsuchenden im Bundeszentrum für Asylsuchende auf dem Duttweiler-Areal


Gemäss schriftlicher Mitteilung ist der Vorsteher des Sozialdepartements namens des Stadtrats bereit, das Postulat zur Prüfung entgegenzunehmen.

 

Peter Schick (SVP) stellt namens der SVP-Fraktion den Ablehnungsantrag.

 

Damit ist das Geschäft vertagt.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Beschlussnummer: 1892
11.05.2016Stadtrat, Entgegennahme
20.04.2016Eingang, Frist 3 Monate

2016/139

Postulat von Karin Rykart Sutter (Grüne) und Muammer Kurtulmus (Grüne) vom 20.04.2016:

Menschenwürdige Unterbringung von Asylsuchenden im Bundeszentrum für Asylsuchende auf dem Duttweiler-Areal


Von Karin Rykart Sutter (Grüne) und Muammer Kurtulmus (Grüne) ist am 20. April 2016 folgendes Postulat eingereicht worden:

 

Der Stadtrat wird aufgefordert zu prüfen, wie im geplanten Bundeszentrum für Asylsuchende auf dem Duttweiler-Areal im Kreis 5 eine menschenwürdige Unterbringung von Asylsuchenden ermöglicht wird. Insbesondere sollen folgende Massnahmen geprüft werden:

  • Kinder im Primarschulalter sollen in separaten Klassen in öffentlichen Schulhäusern zur Schule gehen.
  • Den Menschen im Bundeszentrum soll während des Aufenthalts eine sinnvolle Tagesstruktur ermöglicht werden. Dafür sollen genügend Beschäftigungs- und Bildungsangebote zur Verfügung stehen.
  • Genügend und gut ausgebildetes Personal soll dafür sorgen, dass die anspruchsvollen Aufgaben im Bundeszentrum in hoher Qualität ausgeführt werden.

 

Begründung:

Ein Bundeszentrum für etwa 360 Asylsuchende zu betreiben, ist eine herausfordernde Aufgabe – insbesondere, wenn der Anspruch besteht, diese in hoher Qualität zu erfüllen. Wichtig sind dabei nicht nur die Architektur des zukünftigen Gebäudes, sondern auch die betrieblichen Abläufe und Angebote für die vorübergehend dort wohnenden Asylsuchenden.

Die Kinder von Asylsuchenden werden in der Zeit ihres Aufenthalts zur Schule gehen müssen. Sollten ihre Eltern in der Schweiz bleiben dürfen, werden die Kinder in der zukünftigen Wohngemeinde eine öffentliche Schule besuchen. Es wäre daher prüfenswert, ob sie bereits in der Zeit während des Verfahrens in separaten Klassen in einem öffentlichen Schulhaus zur Schule gehen können. Damit können sich die Eltern und ihre Kinder bereits früh mit unserem Schulsystem vertraut machen.

Es ist sinnvoll, wenn die Asylsuchenden tagsüber einer Beschäftigung nachgehen können. Ein genügend grosses Sprach-, Bildungs- und Arbeitsangebot gibt eine klare Tagesstruktur und macht die Betreuungsarbeit für das Personal einfacher und auch befriedigender. Dies erfordert aber eine ausreichend grosse Anzahl an gut qualifiziertem Personal.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Dokumente: 2016_0139.pdf (59 KB)
Beschlussnummer: 1838

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