Gemeinderat der Stadt Zürich

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Winterdienst Stadt Zürich, Einschränkung des Streusalzverbrauchs

GR Nummer 2011/127
Geschäftsart Postulat

Aktueller Stand

Zuständiges Departement Tiefbau- und Entsorgungsdepartement (TED)

Ablaufschritte

DatumDetails
20.09.2017Abschreibung, Geschäftsbericht
Beschlussnummer: 3292
07.11.2012Überweisung, Frist 24 Monate

2011/127

Postulat von Alexander Jäger (FDP) und Ursula Uttinger (FDP) vom 13.04.2011:

Winterdienst Stadt Zürich, Einschränkung des Streusalzverbrauchs

 

Text siehe Dokumente

Dokumente: 2011_0127 Protokollauszug Beschluss.pdf (26 KB) 2011_0127 Protokollauszug substanziell.pdf (30 KB)
Beschlussnummer: 3246
18.05.2011Textänderung, beantragt
2011/127
Postulat von Alexander Jäger (FDP) und Ursula Uttinger (FDP) vom 13.04.2011:
Winterdienst Stadt Zürich, Einschränkung des Streusalzverbrauchs
 
Gemäss schriftlicher Mitteilung ist die Vorsteherin des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements namens des Stadtrats bereit, das Postulat zur Prüfung entgegenzunehmen.
 
Namens der SVP-Fraktion stellt Mauro Tuena (SVP) einen Textänderungsantrag.
 
Damit ist das Geschäft vertagt.
 
Mitteilung an den Stadtrat
Beschlussnummer: 1321
11.05.2011Stadtrat, Entgegennahme
13.04.2011Eingang, Frist 3 Monate
2011/127
Postulat von Alexander Jäger (FDP) und Ursula Uttinger (FDP) vom 13.04.2011:
Winterdienst Stadt Zürich, Einschränkung des Streusalzverbrauchs
 
Von Alexander Jäger (FDP) und Ursula Uttinger (FDP) ist am 13. April 2011 folgendes Postulat eingereicht worden:
 
Der Stadtrat wird gebeten zu prüfen, wie der Streusalzverbrauch eingeschränkt und oder ersetzt werden kann, indem entweder nur an exponierten Stellen, bei Glatteis und Eisglätte Salz gestreut wird oder wo und unter welchen Bedingungen Chloridsalze durch alternative Streumittel ersetzt werden können, namentlich durch Kaliumcarbonat, Split, Sand, Ziegelschrot, Holzschnipsel.
 
Begründung:
Jedes Jahr im Winter beginnt dasselbe Szenario, beim ersten Schnee wird derart viel Streusalz verbraucht, dass beim nächsten Einsatz das Salz bereits knapp wird. Anschliessend wird die Aufhebung des Salzmonopols gefordert, welches aber nur Salztransporte aus ferner gelegenen Gebieten in die Schweiz zur Folge hätte und damit höhere Kosten und grösser Umweltbelastung hervorrufen. Der sparsamere Umgang mit Salz oder der Ersatz durch andere Streumittel wird hingegen nie diskutiert.
Es wird jeweils auf die Folgekosten von Unfällen hingewiesen, die das Salz verhindern helfe. Die neueste Unfallstatistik der Kantonspolizei Zürich belegt eindrücklich, dass dies nicht zutrifft. Streusalz verursacht die heimtückische, sogenannte „chemische Glätte“, diese ist weit gefährlicher, als die schneebedeckte Strasse, denn sie wird nicht erwartet. Ausserdem werden die Folgeschäden der Chloridsalze für die Strassenrandvegetation, für die Verkehrsinfrastuktur (u.a. Strassenbelag) und für die Karossierien der Fahrzeuge beim Kostenvergleich der verschiedenen Streumittel nicht berücksichtigt.
 
Mitteilung an den Stadtrat
Dokumente: 2011_0127.pdf (60 KB)
Beschlussnummer: 1254

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