Gemeinderat der Stadt Zürich

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Teillohnjobs als Massnahme für den Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt

GR Nummer 2010/309
Geschäftsart Postulat

Aktueller Stand

Zuständiges Departement Sozialdepartement (SD)

Ablaufschritte

DatumDetails
03.10.2012Rückzug

2010/309

Postulat von Lukas Apafi (FDP) und Ursula Uttinger (FDP) vom 07.07.2010:

Teillohnjobs als Massnahme für den Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt

 

Text siehe Dokumente

Dokumente: 2010_0309 Protokollauszug Beschluss.pdf (20 KB) 2010_0309 Protokollauszug substanziell.pdf (27 KB)
Beschlussnummer: 3158
25.08.2010Ablehnung, beantragt

2010/309
Postulat von Lukas Apafi (FDP) und Ursula Uttinger (FDP) vom 07.07.2010:
Teillohnjobs als Massnahme für den Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt

Gemäss schriftlicher Mitteilung ist der Vorsteher des Sozialdepartements des Stadtrats bereit, das Postulat zur Prüfung entgegenzunehmen.

 

Namens der Grüne-Fraktion stellt Markus Knauss (Grüne) den Ablehnungsantrag.

 

Damit ist das Geschäft vertagt.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Beschlussnummer: 391
14.07.2010Stadtrat, Entgegennahme
07.07.2010Eingang, Frist 3 Monate
2010/309
Postulat von Lukas Apafi (FDP) und Ursula Uttinger (FDP) vom 07.07.2010:
Teillohnjobs als Massnahme für den Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt
 
Von Lukas Apafi (FDP) und Ursula Uttinger (FDP) ist am 7. Juli 2010 folgendes Postulat eingereicht worden:
 
Der Stadtrat wird gebeten zu prüfen, wie sichergestellt werden kann, dass die mit Weisung 462 (2009/590) beantragten Teillohnjobs ausschliesslich als Massnahme für den Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt dient und dass damit nicht ein "zweiter Arbeitsmarkt" geschaffen wird.
 
Begründung:
Mit der Weisung 462 hat der Stadtrat dem Gemeinderat die finanzielle Unterstützung von sechs Teillohnangeboten der sozialen Dienste und von Drittanbietern beantragt. Gemäss Weisungstext ergibt sich eindeutig, dass diese Teillohnangebote der Integration von Sozialhilfebezügerinnen und -bezügern in den ersten Arbeitsmarkt dienen.
Gemäss Weisung ist die Verweildauer von Sozialhilfebezügerinnen und -bezügern in solchen Teillohnjobs zeitlich nicht beschränkt. Das kann dazu führen, dass Personen in Teillohnjobs diesen während Jahren ausüben können und ihre Anstrengungen, einen regulären Job zu finden, nicht mehr im gewünschten Umfang vorantreiben. Damit tritt der Anreiz zum Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt in den Hintergrund und es besteht die Gefahr, dass sich das Teillohn-Angebot zu einem zweiten, den ersten Arbeitsmarkt konkurrenzierenden Arbeitsmarkt entwickelt. Eine solche Entwicklung entspricht jedoch nicht der Absicht der Weisung 462 und ist, wenn nötig, vom Stadtrat separat zu beantragen.
 
Mitteilung an den Stadtrat
Dokumente: 2010_0309.pdf (56 KB)
Beschlussnummer: 330

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