Gemeinderat der Stadt Zürich

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WWF-Aktion für ein vegetarisches Mittagessen, Beteiligung der Stadt Zürich

GR Nummer 2010/387
Geschäftsart Schriftliche Anfrage

Aktueller Stand

Zuständiges Departement Gesundheits- und Umweltdepartement (GUD)

Ablaufschritte

DatumDetails
15.12.2010Kenntnisnahme

2010/387

Schriftliche Anfrage von Dr. Urs Egger (FDP) und Roger Tognella (FDP) vom 15.09.2010:

WWF-Aktion für ein vegetarisches Mittagessen, Beteiligung der Stadt Zürich

 

Der Stadtrat beantwortet die Schriftliche Anfrage (STRB 1969 vom
1. Dezember 2010).
Beschlussnummer: 904
01.12.2010Stadtrat, Antwort Dokumente: 2010_0387.pdf (40 KB)
15.09.2010Eingang, Frist 3 Monate

2010/387

Schriftliche Anfrage von Dr. Urs Egger (FDP) und Roger Tognella (FDP) vom 15.09.2010:
WWF-Aktion für ein vegetarisches Mittagessen, Beteiligung der Stadt Zürich

 

Von Dr. Urs Egger (FDP) und Roger Tognella (FDP) ist am 15. September 2010 folgende Schriftliche Anfrage eingereicht worden:

 

Gemäss Medienmitteilung beteiligt sich die Stadt Zürich dieses Jahr bereits zum zweiten Mal an der WWF-Aktion für ein vegetarisches Mittagessen. Der Slogan lautet "wer sich fleischlos ernährt, tut der Umwelt gut". Ferner fügt der Stadtrat an, dass mit einer bewussten Ernährung jeder und jede einen Beitrag zum Klimaschutz leisten könne.

Der Berichterstattung ist weiter zu entnehmen, dass in der Schweiz der Anteil der gesamten Ernährung bei rund 16 Prozent der insgesamt verursachten Treibhausgasemissionen liege. Eine Ernährung mit weniger Fleisch sei ein Beitrag an die 2000-Watt-Gesellschaft: Eine vegetarische Mahlzeit verursacht im Durchschnitt rund dreimal weniger Treibhausgase als ein fleischhaltiges Gericht. Die Stadt Zürich sei auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft und wolle den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoss deutlich senken, auch mit fleischloser Ernährung.

Unter der Annahme, dass die Stadt Zürich mit der Beteiligung am Klima-Zmittag 5000 fleischhaltige Mahlzeiten durch vegetarische ersetzen kann, könnten rund 10 Tonnen CO2 eingespart werden.

 

In diesem Zusammenhang bitten wir den Stadtrat um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Welches sind effektiv die potentiellen CO2-Einspaarungen in der Stadt Zürich, wenn alle mitmachen? Wie werden diese berechnet und auf welche wissenschaftliche Studie stützt sich das Berechnungsmodell ab?
  2. Wie gross ist der Anteil der freiwillig Teilnehmenden und wie gross der Anteil der zwangsweise Teilnehmenden? Wurden diese Zahlen auch im vergangenen Jahr erhoben?
  3. Betrachtet es die Stadt Zürich als ihre Aufgabe, ihren Mitarbeitern eine Lebensweise vorzuschreiben?
  4. Ab wann ist damit zu rechnen, dass Zulieferbetriebe an der Aktion mitmachen müssen?
  5. Ab wann soll die Aktion für alle Betriebe in der Stadt Zürich obligatorisch werden?
  6. Welcher Aufwand wird durch diese Aktion verursacht, und wie steht es mit den ausgestossenen CO2 Emmissionen in diesem Zusammenhang?
  7. Plant die Stadt Zürich weitere Umerziehungsaktionen für ihre Mitarbeiter?

 

Mitteilung an den Stadtrat
Dokumente: 2010_0387.pdf (79 KB)
Beschlussnummer: 494

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