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Bahnhof Hardbrücke, Anpassung der Infrastruktur an die gestiegene Anzahl Reisende sowie Sicherstellung der Halte aller S-Bahnzüge

GR Nummer 2012/227
Geschäftsart Motion
Eingereicht durch
AL, CVP, FDP, Grüne, SP

Aktueller Stand

Zuständiges Departement Tiefbau- und Entsorgungsdepartement (TED)

Ablaufschritte

DatumDetails
27.01.2016Abschreibung

Text siehe unter GR Nr. 2015/150 (verknüpfte Geschäfte)

Beschlussnummer: 1640
03.07.2013Überweisung, Frist 24 Monate

2012/227

Motion der SP-, FDP-, Grüne-, CVP- und AL-Fraktion sowie von 4 Mitunterzeichnenden vom 30.05.2012:

Bahnhof Hardbrücke, Anpassung der Infrastruktur an die gestiegene Anzahl Reisende sowie Sicherstellung der Halte aller S-Bahnzüge


Text siehe Dokumente

Dokumente: 2012_0227 Protokollauszug Beschluss.pdf (25 KB) 2012_0227 Protokollauszug substanziell.pdf (31 KB) 2012_0227 Schlussabstimmung.pdf (106 KB)
Beschlussnummer: 4108
05.12.2012Stadtrat, Entgegennahme als Postulat Dokumente: 2012_0227.pdf (89 KB)
30.05.2012Eingang, Frist 6 Monate

2012/227

Motion der SP-, FDP-, Grüne-, CVP- und AL-Fraktion sowie von 4 Mitunterzeichnenden vom 30.05.2012:

Bahnhof Hardbrücke, Anpassung der Infrastruktur an die gestiegene Anzahl Reisende sowie Sicherstellung der Halte aller S-Bahnzüge


Von der SP-, FDP-, Grüne-, CVP- und AL-Fraktion sowie von 4 Mitunterzeichnenden ist am 30. Mai 2012 folgende Motion eingereicht worden:

Der Stadtrat wird beauftragt, zusammen mit dem ZVV und der SBB den Bahnhof Hardbrücke den gestiegenen Anzahl Reisenden anzupassen, die Sicherheit zu erhöhen und sicherzustellen, dass auch langfristig alle S-Bahnzüge anhalten können.

 

Begründung:

Der Bahnhof Hardbrücke genügt weder den aktuellen, noch den künftigen Bedürfnissen. Die Perronanlagen und die Zugänge sind viel zu eng. Das Tram über die Hardbrücke und die künftige Steigerung der Einwohnerzahlen und der Arbeitsplätze im Einzugsbereich des Bahnhofs werden die Situation noch verschärfen.

Der Bahnhof Hardbrücke und der Bahnhof Stadelhofen begrenzen die Kapazität des S-Bahn-Systems. In den Planungen von SBB und ZVV werden zur Kapazitätssteigerung u.a. auch Szenarien geprüft, bei denen langfristig nicht mehr alle S-Bahn-Züge im Bahnhof Hardbrücke anhalten können.

Die Finanzierung der S-Bahn ist grundsätzlich die Sache der SBB, des Bundes und des ZVV. Es liegt aber gleichwohl im Interesse der Stadt, dass der Bahnhof den Bedürfnissen der Erschliessung und der Stadtentwicklung dient. Die Stadt hat dies auch dokumentiert mit der Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbs und der Anmeldung dieses Ausbauprojektes beim Agglomerationsprogramm des Bundes.

Das Siegerprojekt „Change“ kann die Kapazitätsprobleme nicht lösen. Zudem behindert das Projekt einen späteren Ausbau des Bahnhofs Hardbrücke oder führt zumindest zu erheblichen Mehrkosten. Als Folge könnte jenes Szenarium von SBB und ZVV zum Tragen kommen, das vorsieht, dass langfristig nicht mehr alle S-Bahn-Züge im Bahnhof Hardbrücke anhalten.

Die Finanzierung des Bahnhofausbaus durch Bund, SBB und ZVV ist noch keineswegs gesichert. Es braucht zur Unterstützung ein klares politisches Zeichen aus Zürich.

Ein gemeinsames und geschlossenes Auftreten von SBB, ZVV und Stadt Zürich hat die grössten Chancen vom Bund die nötigen Mittel zu erhalten. Es ist deshalb auch ratsam, auf den Zwischenschritt des Projektes „Change“ zu verzichten und stattdessen direkt den Ausbau des Bahnhofs mit dem ZVV und der SBB anzupacken.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Dokumente: 2012_0227.pdf (95 KB)
Beschlussnummer: 2761

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