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VBZ, velofreundliche Tramgeleise

GR Nummer 2007/74
Geschäftsart Postulat

Aktueller Stand

Pendent bei
Geschäftsbericht Stadtrat
Zuständiges Departement Departement der Industriellen Betriebe (DIB)

Ablaufschritte

DatumDetails
23.06.2010Überweisung, Frist 24 Monate
2007/74
Postulat von Bastien Girod (Grüne) und Matthias Probst (Grüne) und 1 Mitunterzeichnenden vom 07.02.2007:
VBZ, velofreundliche Tramgeleise
 
Gemäss schriftlicher Mitteilung lehnt der Vorsteher des Departements der Industriellen Betriebe namens des Stadtrats die Entgegennahme des Postulats zur Prüfung ab.
 
Matthias Probst (Grüne) begründet das Postulat (vergleiche Protokoll-Nr. 1261/2007).
 
Namens des Stadtrats nimmt der Vorsteher des Departements der Industriellen Betriebe Stellung.
 
Martin Luchsinger (GLP) stellt folgenden Textänderungsantrag:
 
Der Stadtrat wird gebeten zu prüfen, ein Projekt zur Erarbeitung von Ideen zur Ausgestaltung und Umsetzung von velofreundlichen Tramgeleisen zu initiieren. Wenn möglich, ist dieses Projekt in Zusammenarbeit mit der ETH lokalen Forschungsinstituten und entsprechenden Studiengängen durchzuführen.
 
Matthias Probst (Grüne) ist mit der Textänderung einverstanden.
 
Das geänderte Postulat wird mit 76 gegen 38 Stimmen dem Stadtrat zur Prüfung überwiesen.
 
Mitteilung an den Stadtrat
Beschlussnummer: 259
28.02.2007Stadtrat, Ablehnung
07.02.2007Eingang
2007/74
Postulat von Bastien Girod (Grüne) und Matthias Probst (Grüne) und 1 M. vom 7.2.2007:
VBZ, velofreundliche Tramgeleise
 
Von Bastien Girod (Grüne) und Matthias Probst (Grüne) und 1 M. ist am 7.2.2007 folgendes Postulat eingereicht worden:
 
Der Stadtrat wird gebeten zu prüfen, ein Projekt zur Erarbeitung von Ideen zur Aus­gestaltung und Umsetzung von velofreundlichen Tramgeleisen zu initiieren. Wenn möglich, ist dieses Projekt in Zusammenarbeit mit der ETH und entsprechenden Stu­diengängen durchzuführen.
 
Begründung:
Insbesondere bei den Tramhaltestellen haben die Velofahrer zwischen Trottoir und Tramgeleise nur wenig Platz zur Verfügung. Dies führt vor allem für unsichere Len­ker, wie betagte Personen oder Kinder zu einer erhöhten Gefahr mit dem Rad in die Tramgeleise zu geraten und einen Sturz zu erleiden. Wie aus der Antwort des Stadt­rates (GR Nr. 2006/449) zu entnehmen ist, sind bis heute in Europa noch keine „ve­lofreundliche“ Tramgeleise entwickelt worden. Das diese trotz unbestrittener Nach­frage nicht angeboten wird, hat bestimmt auch durch die monopolistischen Verhält­nisse im Tramgeleismarkt zu tun.
 
Die Stadt möchte den Veloanteil langfristig fördern, deshalb sollte sie auch langfristig die Entwicklung von „velofreundlichen“ Tramgeleisen vorantreiben. Dabei sind Inno­vationen gefragt, welche den Anforderungen hoher Tramfrequenz, Velofreundlichkeit und Langlebigkeit gerecht werden.
 
Neben den vom Stadtrat genannten, ungeeigneten Gummiprofile, könnten die Gelei­se an neuralgischen Stellen mit einem festen Mittelstück ergänzt werden, welches von einem flexiblen Widerstand nach oben gedrückt wird und nur beim Gewicht des Trams nicht aber beim Gewicht der Velos nach gibt (siehe auch Skizze im Anhang*). Es bestehen sicher noch weitere Ideen zur Realisierung von „velofreundlichen“ Tramgeleisen. Deshalb sollte die Stadt ein Projekt initiieren, welche weitere Ideen zur Realisierung von „velofreundlichen“ Tramgeleisen entwickelt und deren technische sowie finanzielle Umsetzung untersucht.
 
Wie der Stadtrat in seiner Antwort festhält, sind die Tramgeleise europaweit standar­disiert, somit würden die entwickelten Tramgeleise einen hohen Absatzmarkt gemes­sen und es könnte deshalb nach der Entwicklung einer umsetzbaren Lösung be­stimmt geeignete Investoren gefunden werden.
 
Die ETH wäre für ein solches Projekt ein idealer Partner. Entsprechende Studien­gänge könnten insbesondere für die Entwicklung von neuen Ideen einen wichtigen Beitrag an dieses Projekt leisten.
 
* nicht im Protokoll
Dokumente: 2007_0074.pdf (203 KB)
Beschlussnummer: 1261

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