Gemeinderat der Stadt Zürich

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Auflistung der ökologischen, energetischen und wirtschaftlichen Vor- und Nachteile verschiedener Gebäudestandards bei der Erstellung sowie beim Betrieb eines Bauobjektes

GR Nummer 2012/442
Geschäftsart Postulat
Eingereicht durch
FDP

Aktueller Stand

Zuständiges Departement Hochbaudepartement (HBD)

Ablaufschritte

DatumDetails
21.09.2016Abschreibung, Geschäftsbericht
Beschlussnummer: 2239
09.01.2013Überweisung, Frist 24 Monate

2012/442

Postulat der FDP-Fraktion vom 28.11.2012:

Auflistung der ökologischen, energetischen und wirtschaftlichen Vor- und Nachteile verschiedener Gebäudestandards bei der Erstellung sowie beim Betrieb eines Bauobjektes


Gemäss schriftlicher Mitteilung ist der Vorsteher des Hochbaudepartements namens des Stadtrats bereit, das Postulat zur Prüfung entgegenzunehmen.

 

Es wird weder ein Ablehnungs- noch ein Textänderungsantrag gestellt.

 

Damit ist das Postulat dem Stadtrat zur Prüfung überwiesen.

 

Mitteilung an den Stadtrat

19.12.2012Stadtrat, Entgegennahme
28.11.2012Eingang, Frist 3 Monate

2012/442

Postulat der FDP-Fraktion vom 28.11.2012:

Auflistung der ökologischen, energetischen und wirtschaftlichen Vor- und Nachteile verschiedener Gebäudestandards bei der Erstellung sowie beim Betrieb eines Bauobjektes

 

Von FDP-Fraktion ist am 28. November 2012 folgendes Postulat eingereicht worden:

 

Der Stadtrat wird gebeten zu prüfen, bei städtischen Um- und Neubauten in der Weisung an den Gemeinderat die ökologischen, energetischen und wirtschaftlichen Vor- und Nachteile bei der Erstellung wie auch beim Betrieb während der Lebensdauer des Bauobjektes verschiedener Gebäudestandards tabellarisch aufzuzeigen.

 

Begründung:

Bei der Beurteilung von Baukosten innerhalb der Stadt Zürich stehen auch immer wieder die Mehraufwände für die Erreichung von zertifizierten Gebäudestandards zur Diskussion. Es fehlen dabei die für eine Güterabwägung von ökologischen Mehrwerten und wirtschaftlichen Aufwänden notwendigen Daten.

Die Studie der Stadt Zürich „Die Rolle energetischer Gebäudestandards in der 2000-Watt-Gesellschaft“ vom April 2012 erwähnt, dass eine vom Minergie-Label geforderte Komfortlüftung ein gesamtenergetisches Nullsummenspiel darstellt. Insbesondere für Schulen, wo der Komfort- und Hygienefaktor mindestens für Schulzimmer in der Regel über eine manuelle Lüftung während der Pause gewährleistet ist, führt die Einhaltung eines Minergie-Labels zu unnötigen Mehrkosten. Die Erfüllung einer alternativen Baunorm könnte daher zu Kostensenkungen führen, ohne ökologische Abstriche an der Zielerreichung der 2000-Watt-Gesellschaft zu machen.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Dokumente: 2012_0442.pdf (50 KB)
Beschlussnummer: 3347

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