Gemeinderat der Stadt Zürich

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Offenes WLAN auf Stadtgebiet

GR Nummer 2010/98
Geschäftsart Postulat

Aktueller Stand

Zuständiges Departement Finanzdepartement (FD)

Ablaufschritte

DatumDetails
16.09.2015Abschreibung, Geschäftsbericht
Beschlussnummer: 1264
27.06.2012Überweisung, Frist 24 Monate

2010/98
Postulat von Dr. Davy Graf (SP) und Dr. Claudia Nielsen (SP) vom 10.02.2010:
Offenes WLAN auf Stadtgebiet
 
Text siehe Dokumente

Dokumente: 2010_0098 Protokollauszug Beschluss.pdf (19 KB) 2010_0098 Protokollauszug substanziell.pdf (25 KB)
Beschlussnummer: 2880
10.03.2010Stadtrat, Ablehnung
10.02.2010Eingang, Frist 3 Monate
2010/98
Postulat von Dr. Davy Graf (SP) und Dr. Claudia Nielsen (SP) vom 10.02.2010:
Offenes WLAN auf Stadtgebiet
 
Von Dr. Davy Graf (SP) und Dr. Claudia Nielsen (SP) ist am 10. Februar 2010 folgendes Postulat eingereicht worden:
 
Der Stadtrat wird gebeten zu prüfen, wie ein öffentliches, offenes WLAN auf Stadtgebiet realisiert werden kann und dabei im Sinne des Service public ein diskriminierungsfreier  Informationszugang gewährleistet wird.
In einem Bericht sollen die Optionen eines flächendeckenden Angebots, wie auch einer teilweisen Abdeckung an ausgewählten Plätzen, Strassenzügen, Freizeitanlagen etc. mit hoher Frequentierung analysiert werden. Insbesondere soll auch die Möglichkeit einer Zusammenarbeit und Vernetzung mit bestehenden Hotspots auf städtischem Gebiet miteinbezogen werden – die Stadt könnte eine koordinierende Aufgabe übernehmen und auftretende Netzlücken schliessen. Es soll weiter aufgezeigt werden, welche Schlüsse aus dem Pilotprojekt am Limmatquai gezogen werden.
 
Begründung:
Der drahtlose Zugang zum Internet hat in den letzten Jahren eine grosse Ausbreitung gefunden. Zuhause dürfte jeder und jede Signale privater Netzwerke vorfinden. Auch haben viele Restaurants, Verkehrsknoten, aber auch Hochschulen offene Netze, welche rege genutzt werden.
Die Bedenken um die Strahlung gilt es ernst zunehmen, da es ja auch noch die Mobilfunknetze und in vielen Haushalten und Büros Drahtlostelefone gibt. Die aufsummierte Sendeleistung ist genau im Auge zu behalten und die gesetzlichen Vorschriften strikte einzuhalten. Wir gehen davon aus, dass der Beitrag des WLAN dabei aber nicht der dominierende Anteil ist. Er könnte zudem mit einem einzigen öffentlichen Netz reduziert werden, da redundante private Netze wegfallen würden.
Der Abdeckungsgrad und der damit verbundene Aufwand soll Teil dieser Prüfung sein. Es ist unbestritten, dass ein offener Zugang zum Internet an vielen Orten in der Stadt auf grosses Interesse stossen würde. Gleichzeitig wäre aber auch darauf zu achten, dass es explizit WLAN-freie Zonen gibt – insoweit dies heute überhaupt noch möglich ist.
Für die Umsetzung eines offenen WLAN sind verschiedene Modelle denkbar und z.T. auch schon in anderen Städten in Erprobung (St. Gallen, Genf). Dabei stellt sich die Frage, welche Infrastruktur vom Gemeinwesen zur Verfügung gestellt wird: so können Basissender ein Signal abgeben, welche von privaten Routern weitergereicht werden, die so die Feinverteilung übernehmen. Wenn nur der öffentliche Raum abgedeckt werden soll, können bestehende Objekte (wie Beleuchtungsmasten, Verteilerkästen, …) mitgenutzt werden. Schliesslich kann man sich auch vorstellen, dass man ein offenes Netz initiiert, wo ausgewählte Personen/Institutionen ihre WLAN-Kapazität über spezielle Router der öffentlichen Nutzung zur Verfügung stellen.
Es ist hier festzuhalten, dass das öffentliche Netz keineswegs Breitbandangebote konkurrenzieren soll – also nicht etwa Glasfaserangebote mit Fernsehdienstleistungen – sondern für E-Mail-Verkehr und Internet mit tiefen Übertragungsraten genutzt werden soll.
 
Mitteilung an den Stadtrat
Dokumente: 2010_0098.pdf (137 KB)
Beschlussnummer: 5571

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