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Palliative Care-Leistungen in der Stadt, Stand der Umsetzung der diversen Konzepte in den Spitälern und Alters- und Pflegezentren sowie weiterer Handlungsbedarf bezüglich des Zugangs für die gesamte Bevölkerung und der organisierten Freiwilligenarbeit

GR Nummer 2015/218
Geschäftsart Schriftliche Anfrage

Aktueller Stand

Zuständiges Departement Gesundheits- und Umweltdepartement (GUD)

Ablaufschritte

DatumDetails
30.09.2015Kenntnisnahme

2015/218

Schriftliche Anfrage von Marcel Savarioud (SP) und Dr. Jean-Daniel Strub (SP) vom 24.06.2015:

Palliative Care-Leistungen in der Stadt, Stand der Umsetzung der diversen Konzepte in den Spitälern und Alters- und Pflegezentren sowie weiterer Handlungsbedarf bezüglich des Zugangs für die gesamte Bevölkerung und der organisierten Freiwilligenarbeit


Der Stadtrat beantwortet die Schriftliche Anfrage (STRB 813 vom 16. September 2015).

Beschlussnummer: 1326
16.09.2015Stadtrat, Antwort Dokumente: 2015_0218.pdf (171 KB)
24.06.2015Eingang, Frist 3 Monate

2015/218

Schriftliche Anfrage von Marcel Savarioud (SP) und Dr. Jean-Daniel Strub (SP) vom 24.06.2015:

Palliative Care-Leistungen in der Stadt, Stand der Umsetzung der diversen Konzepte in den Spitälern und Alters- und Pflegezentren sowie weiterer Handlungsbedarf bezüglich des Zugangs für die gesamte Bevölkerung und der organisierten Freiwilligenarbeit


Von Marcel Savarioud (SP) und Dr. Jean-Daniel Strub (SP) ist am 24. Juni 2015 folgende Schriftliche Anfrage eingereicht worden:

 

Die demographische Entwicklung bringt für die Schweiz ebenso wie für die Stadt Zürich grosse gesundheits- und gesellschaftspolitische Herausforderungen mit sich. Zugleich steigt in unserer immer älter werdenden Gesellschaft das Bewusstsein für den Wert der Selbstbestimmung in den letzten Lebensphasen. In diesem Zusammenhang ist das Konzept Palliative Care von grosser Bedeutung. Der Stadtrat hat sich zuletzt in seinen Antworten auf die schriftliche Anfrage GR-Nr. 2013/126 zum Stand der Umsetzung der nationalen Strategie Palliative Care 2013-2015 in der Stadt Zürich geäussert. 

 

In diesem Zusammenhang bitten wir den Stadtrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Inwiefern ist nach Einschätzung des Stadtrats in der Stadt Zürich der Zugang zu Palliative Care-Leistungen für die gesamte Bevölkerung unabhängig ihres sozialökonomischen Status, ihres Alters, ihres Geschlechts und der Diagnose gewährleistet? Wo besteht noch Handlungsbedarf?
  2. Wie lautet die entsprechende Einschätzung des Stadtrats mit Blick auf die spezifische Situation von Menschen, die sich in jüngerem Alter in der letzten Lebensphase befinden?
  3. Gemäss der Anfrage GR-Nr. 2013/126 ist im Stadtspital Triemli das Palliative Care-Konzept im Sinn und Geist der nationalen Strategie ausgerichtet. Wie ist der Stand der Umsetzung im Waidspital sowie bei den Alters- und Pflegezentren einzuschätzen?
  4. Wie wird das medizinische und pflegerische Personal in den Stadtspitälern, der Alters-und Pflegezentren sowie der Spitex in Palliative Care aus- und weitergebildet?
  5. Das Stadtspital Triemli führt einen Konsiliardienst für spezialisierte Palliative Care. Wie sind die Erfahrungen mit diesem Konsiliardienst und wie ist die Auslastung? Können auch externe Stellen diesen Konsiliardienst in Anspruch nehmen?
  6. Das Pflegezentrum Mattenhof/Irchelpark hat seit 2014 das Label Palliative Care. Was sind die Erfahrungen mit diesem Label? Ist eine Ausweitung dieses Labels auf alle Pflege- und Alterszentren wün-schenswert und geplant?
  7. Organisierte Freiwilligenarbeit kann in der Palliative Care einen Beitrag leisten, indem pflegende und betreuende Angehörige psychosozial und emotional entlastet werden. Wie weit ist die Freiwilligenarbeit in den beiden Stadtspitälern, der Alters-und Pflegezentren sowie der Spitex ausgebaut? Wo besteht noch Handlungsbedarf?
  8. Wie schätzt der Stadtrat die bestehenden Strukturen und Angebote zur Unterstützung und Entlastung pflegender Angehöriger ein?
  9. Gemäss nationaler Strategie Palliative Care ist die Forschung, insbesondere die Versorgungsforschung eine Voraussetzung für die Qualität der Angebote und ermöglicht so eine gute Versorgungsplanung in den Regionen. Trotzdem gibt es kaum Forschungsstrukturen. Wie unterstützt die Stadt Zürich die Forschung in diesem Bereich?
  10. Wie sieht der städtische Leistungsauftrag an die Spitex-Organisationen im Bereich von Palliative Care aus? Welche Leistungen werden erbracht, welche müssten ausgebaut werden, damit die Kun-den möglichst lange zu Hause bleiben und zu Hause sterben können? Wie arbeitet die Spitex mit spezialisierten Palliative Care Spitex-Organisationen zusammen?
  11. Wie beteiligt sich die Stadt Zürich an Sensibilisierungskampagnen um in der Bevölkerung Palliative Care bekannter zu machen? Wie weist die Stadt auf die Möglichkeiten und Angebote der Palliative Care hin?

 

Mitteilung an den Stadtrat

Dokumente: 2015_0218.pdf (53 KB)
Beschlussnummer: 1092

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