Gemeinderat der Stadt Zürich

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Trottoirparkierung, Ist-Zustand und Entwicklung

GR Nummer 2009/122
Geschäftsart Interpellation

Aktueller Stand

Zuständiges Departement Tiefbau- und Entsorgungsdepartement (TED)

Ablaufschritte

DatumDetails
10.11.2010Diskussion

2009/122

Interpellation von Marlène Butz (SP) und Marianne Aubert (SP) vom 01.04.2009:
Trottoirparkierung, Ist-Zustand und Entwicklung
 

Der Stadtrat beantwortet die Interpellation (STRB 1284 vom 30. September 2009).

 

Marianne Aubert (SP) nimmt Stellung.

 

Namens des Stadtrats nimmt die Vorsteherin des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements Stellung.

 

Das Geschäft ist nach erfolgter Diskussion erledigt.
Beschlussnummer: 734
09.10.2009Stadtrat, Antwort Dokumente: 2009_0122.pdf (45 KB)
07.05.2009Dringlicherklärung, nicht erfolgt
2009/122
Interpellation von Marlène Butz (SP) und Marianne Aubert (SP) vom 1.4.2009:
Trottoirparkierung, Ist-Zustand und Entwicklung
 
Beschlussfassung über den Antrag auf Dringlichkeit von Beatrice Reimann (SP) vom   29. April 2009 (vergleiche Protokoll-Nr. 4266/2009)
 
Die Dringlicherklärung wird von 46 Ratsmitgliedern unterstützt, womit das Quorum (63 Stimmen = Mehrheit der Ratsmitglieder gemäss Art. 88 Abs. 2 GeschO GR) nicht erreicht ist.
 
Mitteilung an den Stadtrat
Beschlussnummer: 4324
30.04.2009Dringlicherklärung, beantragt
2009/122
Interpellation von Marlène Butz (SP) und Marianne Aubert (SP) vom 1.4.2009:
Trottoirparkierung, Ist-Zustand und Entwicklung
 
Marlène Butz (SP) beantragt Dringlicherklärung und begründet diese.
 
Der Rat wird über den Antrag am 6. Mai 2009 Beschluss fassen.
 
Mitteilung an den Stadtrat
Beschlussnummer: 4266
01.04.2009Eingang, Frist 6 Monate
2009/122
Interpellation von Marlène Butz (SP) und Marianne Aubert (SP) vom 1.4.2009:
Trottoirparkierung, Ist-Zustand und Entwicklung
 
Von Marlène Butz (SP) und Marianne Aubert (SP) ist am 1.4.2009 folgendes Postulat eingereicht worden:
 
Die Stadt Zürich rühmt sich - vielfach zu Recht - eine Fussgänger/innen-Stadt zu sein. Zu den Fussgängerlnnen zählen auch Kinder, alte Menschen, Menschen mit Behinderung sowie Personen, die mit Gepäck, Kinderwagen etc. unterwegs sind. Zur Attraktivität für Fussgängerinnen gehört, dass die Gehflächen frei von Fahrzeugen sind - ob fahrend oder parkiert. Das bedeutet, dass auch keine offiziellen Parkplätze für Motorfahrzeuge auf dem Trottoir angeordnet werden sollen.
In der Weisung 281 zur Umgestaltung der Seefeldstrasse war vorgesehen, die Parkierung auf Trottoirniveau anzuordnen. Aufgrund von Widerstand von Seiten SP versprach Stadträtin Ruth Genner an der Gemeinderatssitzung vom 28.1.2009, dass an der Seefeldstrasse auf Trottoirparkierung verzichtet wird. Dem Vernehmen nach wird in weiteren Planungen dennoch weiterhin an Trottoirparkierungen festgehalten.
Das Anordnen von Parkplätzen für Motorfahrzeuge auf dem Trottoir ist aus verschiedenen Gründen als negativ zu bewerten: Beim Manövrieren lässt sich nicht vermeiden, dass ein Fahrzeug über die Parkfeldmarkierung in den Gehbereich fährt. Zudem ist oft zu beobachten, dass parkierte Autos über die Parkfeldmarkierung in den Gehbereich hineinragen. Die Dominanz von Motorfahrzeugen wird so auf die Gehflächen ausgeweitet, der den Fussgängerinnen vorbehaltene Platz noch weniger respektiert.
 
Wir bitten den Stadtrat um die Beantwortung folgender Fragen:
  1. Teilt der Stadtrat die Ansicht, dass Gehflächen den Fussgängerlnnen vorbehalten sind?
  2. Wieviele Parkplätze befinden sich heute in Zürich auf Trottoirniveau (Trottoirparkierung)?
  3. Wieviele Parkplätze sind in aktuellen Projekten auf Trottoirniveau geplant?
  4. Welche Vor- und Nachteile sieht der Stadtrat in der Anordnung von Parkplätzen aufTrottoirniveau?
  5. Welche Vor- und Nachteile sieht der Stadtrat in der Anordnung von Parkplätzen auf Fahrbahnniveau?
  6. Teilt der Stadtrat die Ansicht, dass die Anordnung von Parkplätzen auf Trottoirs der Tendenz, auch illegal auf Gehflächen zu parkieren, Vorschub leistet?
  7. Ist es denkbar, dass der Stadtrat unter Berücksichtigung obgenannter Aspekte bei zukünftigen Planungen voll uns ganz auf die Trottoirparkierung verzichtet, um somit die schwächsten Verkehrsteilnehmenden zu schützen?
 
Mitteilung an den Stadtrat
Dokumente: 2009_0122.pdf (129 KB)
Beschlussnummer: 4251

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