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Engere Zusammenarbeit der Sozialen Dienste und der Regionalen Arbeitsvermittlung des Kantons Zürich (RAV) zur Verbesserung der Situation der Arbeitssuchenden ab 50 Jahren

GR Nummer 2015/172
Geschäftsart Postulat

Aktueller Stand

Zuständiges Departement Sozialdepartement (SD)

Ablaufschritte

DatumDetails
23.10.2019Abschreibung

Text siehe unter GR Nr. 2019/119 (Verknüpfte Geschäfte)

Beschlussnummer: 1783
17.06.2015Überweisung, Frist 24 Monate

2015/172

Postulat von Markus Baumann (GLP) und Shaibal Roy (GLP) vom 03.06.2015:

Engere Zusammenarbeit der Sozialen Dienste und der Regionalen Arbeitsvermittlung des Kantons Zürich (RAV) zur Verbesserung der Situation der Arbeitssuchenden ab 50 Jahren


Gemäss schriftlicher Mitteilung ist der Vorsteher des Sozialdepartements namens des Stadtrats bereit, das Postulat zur Prüfung entgegenzunehmen.

 

Es wird weder ein Ablehnungs- noch ein Textänderungsantrag gestellt.

 

Damit ist das Postulat dem Stadtrat zur Prüfung überwiesen.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Beschlussnummer: 1048
10.06.2015Stadtrat, Entgegennahme
03.06.2015Eingang, Frist 3 Monate

2015/172

Postulat von Markus Baumann (GLP) und Shaibal Roy (GLP) vom 03.06.2015:

Engere Zusammenarbeit der Sozialen Dienste und der Regionalen Arbeitsvermittlung des Kantons Zürich (RAV) zur Verbesserung der Situation der Arbeitssuchenden ab 50 Jahren


Von Markus Baumann (GLP) und Shaibal Roy (GLP) ist am 3. Juni 2015 folgendes Postulat eingereicht worden:

 

Der Stadtrat wird gebeten zu prüfen, wie auf eine engere Zusammenarbeit der Sozialen Dienste der Stadt Zürich und der Regionalen Arbeitsvermittlung des Kantons Zürichs (RAV), zur Verbesserung der Situation der Arbeitssuchenden ab 50+ in der Stadt Zürich hingewirkt werden kann. Die städtischen regionalen Arbeitsvermittlungszentren sowie die Sozialen Dienste der Stadt Zürich, sollen im Sinne einer vertieften interinstitutionellen Zusammenarbeit bei den Betroffenen ab 50+, eine gemeinsame Strategie und ein Umsetzungskonzept in Bezug auf Integrationsangebote und Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt erarbeiten.

 

Begründung:

Trotz wirtschaftlich besserer Situation und rückläufiger Arbeitslosenzahlen stagniert die Zahl Langzeiterwerbsloser, denen ein Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt nicht gelingt, auf hohem Niveau. Davon überproportional betroffen sind Personen in der Altersgruppe bei den über 50-Jährigen. Der Stadtrat bestätigt diese Situation in den Antworten auf die Schriftliche Anfrage 2014/353 vom 05.11.2014. Im Sinne einer interinstitutionellen Zusammenarbeit müssen Lösungen gemeinsam zwischen den beteiligten Ämtern und wenn möglich unter Einbezug regionaler Wirtschaftsverbände erarbeitet werden und vernetzte Strategien zur Verbesserung dieser Situation umgesetzt werden. Das RAV und die Sozialen Dienste haben eine grosse gemeinsame Schnittmenge in ihren Verantwortungsbereichen. Zum einen werden viele ausgesteuerte Personen nach einer kurzen oder langen Zeit zu Sozialhilfebezügern, wovon wiederum die Mehrheit über 50-Jährige betrifft. Zum anderen ist ein grosser Teil der Sozialhilfebezüger vermittelbar und aktiv auf Stellensuche-auch hier stellen die über 50-jährigen wiederum einen Grossteil der Langzeitstellensuchenden. Vor allem zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt verfügen die RAV über die bessere Infrastruktur, welche auch aktiv von einem Grossteil der über 50-Jährigen genutzt wird. Neben der eingeführten interinstitutionellen Zusammenarbeit gibt es aber weitere Möglichkeiten, um RAV Sozialhilfeempfangende bei ihren Bemühungen um Wiedereingliederung sinnvoll zu stützen. Ziel muss eine sofortige Zusammenarbeit bei betroffenen Arbeitssuchenden ab 50+ sein, um eine Langzeit Arbeitslosigkeit zu verhindern und die Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt frühzeitig zu fördern.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Dokumente: 2015_0172.pdf (63 KB)
Beschlussnummer: 1003

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