Gemeinderat der Stadt Zürich

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Migrationsmuseum, Bericht über eine allfällige Errichtung

GR Nummer 2006/314
Geschäftsart Postulat

Aktueller Stand

Zuständiges Departement Präsidialdepartement (PRD)

Ablaufschritte

DatumDetails
23.10.2019Abschreibung

Text siehe unter GR Nr. 2019/119 (Verknüpfte Geschäfte)

Beschlussnummer: 1783
27.09.2006Überweisung, Frist 24 Monate
2006/314
Postulat von Salvatore Di Concilio (SP) und Robert Schönbächler (CVP) vom 12.7.2006:
Migrationsmuseum, Bericht über eine allfällige Errichtung
 
Salvatore Di Concilio (SP) begründet das Postulat (vergleiche Protokoll-Nr. 415/2006).
 
Der Stadtpräsident erklärt namens des Stadtrates das Postulat zur Prüfung entgegenzunehmen.
 
Dr. Mischa Morgenbesser (FDP) begründet seinen namens der FDP-Fraktion am 30. August 2006 gestellten Ablehnungsantrag (vergleiche Protokoll-Nr. 467/2006).
 
Das Postulat wird mit offensichtlichem Mehr dem Stadtrat zur Prüfung überwiesen.
 
Mitteilung an den Stadtrat.
Beschlussnummer: 621
30.08.2006Ablehnung, beantragt
2006/314
Postulat von Salvatore Di Concilio (SP) und Robert Schönbächler (CVP) vom 12.7.2006:
Migrationsmuseum, Bericht über eine allfällige Errichtung
 
Gemäss schriftlicher Mitteilung ist der Stadtpräsident namens des Stadtrates bereit das Postulat zur Prüfung entgegenzunehmen (vergleiche Protokoll-Nr. 415/2006).
 
Namens der FDP-Fraktion stellt Dr. Mischa Morgenbesser (FDP) den Ablehnungsantrag.
 
Damit ist das Geschäft vertagt.
 
Mitteilung an den Stadtrat.
Beschlussnummer: 467
23.08.2006Stadtrat, Entgegennahme
12.07.2006Eingang
2006/314
Postulat von Salvatore Di Concilio (SP) und Robert Schönbächler (CVP) vom 12.7.2006:
Migrationsmuseum, Bericht über eine allfällige Errichtung
 
Von Salvatore Di Concilio (SP) und Robert Schönbächler (CVP) ist am 12.7.2006 folgendes Postulat eingereicht worden:
 
Der Stadtrat wird gebeten, dem Gemeinderat einen Bericht vorzulegen, der die Einrichtung eines Migrationsmuseums in der Stadt Zürich prüft. Der Bericht soll folgende Punkte beinhalten:
  • Die Prüfung möglicher Standorte, insbesondere das Amtshaus Helvetiaplatz;
  • Die Zusammenarbeit mit in Frage kommenden Partnern und Partnerinnen unter Berücksichtigung von Stadt,  Bund, Kanton, des Vereins Migrationsmuseum und weiterer;
  • Der Einbezug weiterer inhaltlich passender Institutionen;
  • Die möglichen Finanzierungsformen zur Verwirklichung eines Migrationsmuseums unter Einbezug der öffentlichen Hand sowie privater Geldgeber und Geldgeberinnen;
  • Die Skizzierung eines Zeitplans zur Umsetzung eines Migrationsmuseums.
 
Begründung:
Zürich ist eine Stadt, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts Migrantinnen und Migranten angezogen hat. Diese ursprünglichen „Fremden“ (aus Deutschland, Russland, Italien, Spanien, Portugal, Österreich, Jugoslawien und aus vielen anderen Ländern), viele von ihnen Flüchtlinge, haben sich in ihrer neuen Heimat integriert und mit ihrem Wesen die Stadt verändert und geprägt. Sie haben zum Wohlstand des heutigen Zürich entscheidend beigetragen. Dabei ist das Zusammenleben zwischen den verschiedenen Gruppen und der angestammten Bevölkerung nicht immer einfach und konfliktfrei. Die Integrationsleistung der Zürcher Bevölkerung ist jedoch im Grossen und Ganzen beeindruckend.
 
Beinahe die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner Zürichs haben einen ausländischen Pass, wurden eingebürgert oder besitzen zumindest einen Elternteil, der ursprünglich keinen Schweizer Pass besass.
 
In Zürich und auch in der gesamten Schweiz gibt es bis anhin kein Museum, welches an die Einwanderung erinnert. Ein solches soll geschaffen werden. Wir stellen uns dafür ein kulturgeschichtliches Haus vor, in dem für ein breites Publikum die Geschichte der Migration in unserer Stadt in allen Facetten dokumentiert wird. Es soll deutlich machen, dass die Stadt Zürich eine Einwanderungsstadt war und ist.
 
Ein Migrationsmuseum würde nach unserer Vorstellung eines der wichtigen Museen der Stadt werden und sich weit über Zürich hinaus Anerkennung erwerben.
Dokumente: 2006_0314.pdf (31 KB)
Beschlussnummer: 415

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