Gemeinderat der Stadt Zürich

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Aktueller Stand

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Geschäftsbericht Stadtrat
Zuständiges Departement Finanzdepartement (FD)

Ablaufschritte

DatumDetails
13.11.2013Überweisung, Frist 24 Monate

2013/17

Postulat von Florian Utz (SP) und Michèle Halser-Furrer (EVP) vom 16.01.2013:

Verzicht auf Rohstoffanlagen im Nahrungsmittelbereich


Text siehe Dokumente

Dokumente: 2013_0017 Protokollauszug Beschluss.pdf (25 KB) 2013_0017 Protokollauszug substanziell.pdf (31 KB)
Beschlussnummer: 4472
30.01.2013Ablehnung, beantragt

2013/17

Postulat von Florian Utz (SP) und Michèle Halser-Furrer (EVP) vom 16.01.2013:

Verzicht auf Rohstoffanlagen im Nahrungsmittelbereich


Gemäss schriftlicher Mitteilung ist der Vorsteher des Finanzdepartements namens des Stadtrats bereit, das Postulat zur Prüfung entgegenzunehmen.

 

Namens der FDP-Fraktion stellt Severin Pflüger (FDP) den Ablehnungsantrag.

 

Damit ist das Geschäft vertagt.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Beschlussnummer: 3556
23.01.2013Stadtrat, Entgegennahme
16.01.2013Eingang, Frist 3 Monate

2013/17

Postulat von Florian Utz (SP) und Michèle Halser-Furrer (EVP) vom 16.01.2013:

Verzicht auf Rohstoffanlagen im Nahrungsmittelbereich


Von Florian Utz (SP) und Michèle Halser-Furrer (EVP) ist am 16. Januar 2013 folgendes Postulat eingereicht worden:

 

Der Stadtrat wird gebeten zu prüfen, wie die Stadt Zürich und ihre Institutiononen – so insbesondere auch die Pensionskasse – auf Rohstoffanlagen im Nahrungsmittelbereich verzichten können.

 

Begründung:

In der Marktwirtschaft führt eine höhere Nachfrage zu höheren Preisen. Wenn also Investoren an Rohstoffmärkten Nahrungsmittel kaufen, so bewirkt dies eine Erhöhung der Lebensmittelpreise. Dieses Faktum wird auch vom Stadtrat in der Antwort auf die Schriftliche Anfrage 2012/180 unmissverständlich anerkannt: „Starke Preiserhöhungen von Nahrungsmitteln können […] durch einen starken Zufluss von Anlagegeldern mit verursacht werden.“

Höhere Lebensmittelpreise führen zu einer starken finanziellen Belastung von Menschen in Entwicklungsländern. Für manche Menschen ist diese Belastung so gross, dass sie sie nicht tragen können. Die Folgen sind tödlich: Alle sechs Sekunden verhungert ein Mensch auf dieser Erde.

In der Bankenwelt setzt sich deshalb zunehmend die Einsicht durch, dass Investments in Lebensmittel ethisch nicht zu rechtfertigen sind. Mehrere Banken haben sich deshalb aus Lebensmittelinvestments zurückgezogen – darunter auch Grossbanken wie etwa die Commerzbank, die zweitgrösste Bank Deutschlands.

Es ist richtig, dass die Stadt Zürich und ihre Pensionskasse ihr Vermögen gewinnbringend anlegen. Gewisse ethische Standards dürfen dabei jedoch nicht unterschritten werden. Geschäfte, die nach den ethischen Standards vieler Banken inakzeptabel sind, stehen auch der Stadt Zürich nicht gut an.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Dokumente: 2013_0017.pdf (66 KB)
Beschlussnummer: 3517

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