Gemeinderat der Stadt Zürich

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Rousseaustrasse, Senkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit

GR Nummer 2008/157
Geschäftsart Postulat
Eingereicht durch

Aktueller Stand

Zuständiges Departement Polizeidepartement (PD)

Ablaufschritte

DatumDetails
25.11.2020Abschreibung

Text siehe unter GR Nr. 2020/101 (Verknüpfte Geschäfte)

Beschlussnummer: 3234
23.10.2019Nichtabschreibung

Text siehe unter GR Nr. 2019/119 (Verknüpfte Geschäfte, Beilage zum Kommissionsantrag)

Beschlussnummer: 1783
03.11.2010Überweisung, Frist 24 Monate

2008/157

Postulat von Rolf Kuhn (SP), vertreten durch Simone Brander (SP) und 5 Mitunterzeichnenden vom 02.04.2008:

Rousseaustrasse, Senkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit

Gemäss schriftlicher Mitteilung ist die Vorsteherin des Polizeidepartements namens des Stadtrats bereit, das Postulat zur Prüfung entgegenzunehmen.

 

Simone Brander (SP) begründet das Postulat (vergleiche Protokoll-Nr. 2914/2008).

 

Bruno Amacker (SVP) begründet den von Mauro Tuena (SVP) namens der SVP-Fraktion am 7. Mai 2008 gestellten Ablehnungsantrag.

 

Namens des Stadtrats nimmt der Vorsteher des Polizeidepartements Stellung.

 

Guido Trevisan (GLP) stellt folgenden Textänderungsantrag:

 

Der Stadtrat wird gebeten zu prüfen, wie im Lettenquartier (zwischen Rotbuch-, Kornhaus-, Wasserwerkstrasse und Bahnlinie Wipkingen-Hauptbahnhof) ob in der Rousseaustrasse die signalisierte Höchstgeschwindigkeit so rasch wie möglich auf 30 km/h gesenkt werden kann. Begegnungszonen sind davon auszunehmen. Und ob in diese Massnahme auch die Okenstrasse sowie der zwischen Rousseau- und Nordstrasse gelegene Abschnitt der Lettenstrasse einbezogen werden kann.

 

Simone Brander (SP) ist mit der Textänderung einverstanden.

 

Das geänderte Postulat wird mit 68 gegen 44 Stimmen dem Stadtrat zur Prüfung überwiesen.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Beschlussnummer: 700
04.06.2008Ablehnung, beantragt
2008/157
Postulat von Rolf Kuhn (SP) und 5 M. vom 2.4.2008:
Rousseaustrasse, Senkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit
 
Gemäss schriftlicher Mitteilung ist die Vorsteherin des Polizeidepartementes namens des Stadtrates bereit das Postulat zur Prüfung entgegenzunehmen (vergleiche Protokoll-Nr. 2914/2008).
 
Namens der SVP-Fraktion stellt Mauro Tuena (SVP) den Ablehnungsantrag.
 
Damit ist das Geschäft vertagt.
 
Mitteilung an den Stadtrat.
Beschlussnummer: 3011
17.04.2008Stadtrat, Entgegennahme
03.04.2008Eingang
2008/157
Postulat von Rolf Kuhn (SP) und 5 M. vom 2.4.2008:
Rousseaustrasse, Senkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit
 
Von Rolf Kuhn (SP) und 5 M. ist am 2.4.2008 folgendes Postulat eingereicht worden:
 
Der Stadtrat wird gebeten zu prüfen, ob in der Rousseaustrasse die signalisierte Höchstgeschwindigkeit so rasch wie möglich auf 30 km/h gesenkt werden kann. Und ob in diese Massnahme auch die Okenstrasse sowie der zwischen Rousseau- und Nordstrasse gelegene Abschnitt der Lettenstrasse einbezogen werden kann.
 
Begründung:
Für eine Senkung der Höchstgeschwindigkeit in der Rousseaustrasse sowie den erwähnten Querstrassen spricht eine ganze Reihe von Gründen:
Die Rousseaustrasse wird täglich über 800 mal - beim Schulhaus, aber auch an mehreren anderen Steilen - von Kindern überquert, die nur auf diesem Weg in den Kindergarten, die Schule, den Hort usw. gelangen können.
  • Die Rousseaustrasse führt unmittelbar vor der Schule Letten vorbei. In dieser Situation widerspricht eine erlaubte Geschwindigkeit von 50 km/h heutigen Sicherheitsstandards klar.
  • Der Fussgängerübergang beim Nürenbergweg ist für kleinere Kinder nicht ungefährlich. Zudem führen viele Hauseingänge direkt auf die Fahrbahn.
  • Die Rousseaustrasse ist eine kommunale Quartierstrasse, die durch ein dicht besiedeltes Wohngebiet führt. Tempo 30 erhöht nicht nur die Sicherheit der Anwohnerinnen und Anwohner, sondern führt auch zu geringerem Verkehrslärm.
  • Die Rousseaustrasse bildet den Rand und Abschluss einer bestehenden.Tempo-30-Zone (Gebiet Nr. 9, Wipkingen-Nordstrasse, Teilgebiet Imfeld). Ihr Einbezug in die bestehende Zone bedeutet eine willkommene Arrondierung.
In den vergangenen Jahren sind auch die für die Schulwegsicherung verantwortlichen Schulbehörden - Kreisschulpflege Waidberg - an die zuständigen städtischen Amtsstellen gelangt und haben die Einführung von Tempo 30 in der Rousseaustrasse beantragt. Trotzdem ist eine solche bis anhin unterblieben - nicht zuletzt wegen der ablehnenden Haltung der Städtischen Verkehrsbetriebe Zürich: Die VBZ befürchteten, dass Tempo 30 in der Rousseaustrasse zu einer nicht unbedeutenden Verlängerung der Fahrzeit bei der Trolleybuslinie 46 führen würde. Diese Bedenken konnten inzwischen ausgeräumt werden.
In der Lettenstrasse zwischen Rousseau- und Nordstrasse sowie in der Okenstrasse ist eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h zweifellos ebenfalls angezeigt, auch wenn sie bis jetzt nicht Teil bestehender Tempo-30-Bereiche sind, sondern lediglich solche verbinden.
Dokumente: 2008_0157.pdf (36 KB)
Beschlussnummer: 2914

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