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Einschränkung des Streusalzverbrauchs im Winter, Angaben zum effektiven Salzverbrauch in Abhängigkeit der Anzahl Schneetage und zur neuen Strategie für den Winterdienst

GR Nummer 2015/237
Geschäftsart Schriftliche Anfrage

Aktueller Stand

Zuständiges Departement Tiefbau- und Entsorgungsdepartement (TED)

Ablaufschritte

DatumDetails
30.09.2015Kenntnisnahme

2015/237

Schriftliche Anfrage von Martin Abele (Grüne) und Markus Kunz (Grüne) vom 01.07.2015:

Einschränkung des Streusalzverbrauchs im Winter, Angaben zum effektiven Salzverbrauch in Abhängigkeit der Anzahl Schneetage und zur neuen Strategie für den Winterdienst

 

Der Stadtrat beantwortet die Schriftliche Anfrage (STRB 814 vom 16. September 2015).

Beschlussnummer: 1327
16.09.2015Stadtrat, Antwort Dokumente: 2015_0237.pdf (94 KB)
01.07.2015Eingang, Frist 3 Monate

2015/237

Schriftliche Anfrage von Martin Abele (Grüne) und Markus Kunz (Grüne) vom 01.07.2015:

Einschränkung des Streusalzverbrauchs im Winter, Angaben zum effektiven Salzverbrauch in Abhängigkeit der Anzahl Schneetage und zur neuen Strategie für den Winterdienst


Von Martin Abele (Grüne) und Markus Kunz (Grüne) ist am 1. Juli 2015 folgende Schriftliche Anfrage eingereicht worden:

 

Der Gemeinderat hat den Stadtrat in der Vergangenheit verschiedentlich durch die (einstimmige) Überweisung von Postulaten dazu angehalten, den Streusalzverbrauch im Winter einzuschränken:

  • Postulat von Roger Bartholdi und Martin Bürlimann vom 17. November 2010 (Streusalzreduktion durch Einsatz von Alternativen), GR Nr. 2010/472
  • Postulat von Martin Abele und Ueli Nagel vom 24. November 2010 (Einführung reduzierter Winterdienst ohne zusätzlichen Splitt), GR Nr. 2010/487,
  • Postulat von Alexander Jäger und Ursula Uttinger vom 13. April 2011 (Einschränkung/Ersatz Streusalzverbrauch), GR Nr. 2011/127

Der Stadtrat beschloss dann am 14. Dezember 2011 die Umstellung auf einen «zweckdienlichen» Winterdienst auf die Saison 2011/12. Leider ist real aber kaum eine Änderung beim Winterdienst festzustellen. Viele Bewohnerinnen und Bewohner wundern sich über die weiterhin grosszügige Schwarzräumung bis in kleinste Quartierstrassen. Die Entwicklung des Salzverbrauchs in Tonnen pro Saison lässt auch keine Änderung der Praxis erkennen. So wurde zum Beispiel im Winter 2012/2013 der zweithöchste Salzverbrauch seit dem Winter 2004/2005 registriert. Und in den Wintern 2011/2012 und 2014/2015 war der Salzverbrauch höher als in den Wintern 2006/2007 und 2007/2008.

 

In diesem Zusammenhang bitten wir den Stadtrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Wie ist das Verhältnis des Salzverbrauchs in Tonnen Salz pro Winter zur Anzahl der Schneetage, bzw. der Schneemenge pro Winter in den Wintern der Jahre 2011/2012-2014/2015 im Vergleich zu früheren Jahren?
  2. Wie wird das im Dezember 2011 angekündigte neue Konzept konkret umgesetzt? Wie konsequent wird die neue Strategie durch ERZ eingehalten?
  3. Gab es Probleme bei der Umsetzung der neuen Strategie? Welche?
  4. Wie häufig wird im Vergleich zu früher seit dem Winter 2011/2012 weissgeräumt? In welchen Gebieten bzw. auf welchen Strassentypen ist dies der Fall?
  5. Gemäss Berichten aus der Bevölkerung werden am Fuss des Uetlibergs auch Wege schwarzgeräumt, die bisher im Winter gerne zum Schlitteln genutzt wurden. Warum wird das Schlitteln, das früher an diesen Orten problemlos möglich war, heute durch ERZ verhindert? Sollte nicht gerade in Zeiten des immer knapper werdenden Erholungsraums darauf geachtet werden, dass die bestehenden Freiräume nicht unnötig eingeschränkt werden?
  6. Wie kann es sein, dass trotz der neuen stadträtlichen Strategie beim Winterdienst sogar bei einem vergleichsweise milden Winter wie dem letzten dem Gemeinderat ein Zusatzkredit für zusätzlichen Salzverbrauch beantragt werden muss?

 

Mitteilung an den Stadtrat

Dokumente: 2015_0237.pdf (60 KB)
Beschlussnummer: 1112

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