Gemeinderat der Stadt Zürich

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Dr. Stephan-à-Porta-Stiftung, Umbau von Liegenschaften am Kreuzplatz

GR Nummer 2009/56
Geschäftsart Postulat
Eingereicht durch

Ablaufschritte

DatumDetails
19.09.2012Abschreibung, Geschäftsbericht
Beschlussnummer: 3097
10.06.2009Überweisung, Frist 24 Monate
2009/56
Dringliches Postulat von Niklaus Scherr (AL) vom 4.2.2009:
Dr. Stephan-à-Porta-Stiftung, Umbau von Liegenschaften am Kreuzplatz
 
Gemäss schriftlicher Mitteilung lehnt der Vorsteher des Finanzdepartementes namens des Stadtrates die Entgegennahme des Dringlichen Postulates zur Prüfung ab.
 
Niklaus Scherr (AL) begründet das Dringliche Postulat (vergleiche Protokoll-Nr. 4043/2009).
 
Namens des Stadtrates nimmt der Vorsteher des Finanzdepartementes Stellung.
Martin Mächler (EVP) beantragt folgende Textänderung: Streichung des Satzteils "underheblich redimensioniert".
 
Niklaus Scherr (AL) nimmt die Textänderung entgegen.
 
Das geänderte Dringliche Postulat wird mit 77 gegen 38 Stimmen dem Stadtrat zur Prüfung überwiesen.
 
Mitteilung an den Stadtrat
Beschlussnummer: 4512
13.03.2009Dringlicherklärung, erfolgt
2009/56
Postulat von Niklaus Scherr (AL) vom 4.2.2009:
Dr. Stephan-à-Porta-Stiftung, Umbau von Liegenschaften am Kreuzplatz
 
Beschlussfassung über den Antrag auf Dringlichkeit von Niklaus Scherr (AL)vom 4. März 2009 (vergleiche Protokoll-Nr. 4043/2009)
 
Die Dringlicherklärung wird von 75 Ratsmitgliedern unterstützt, womit das Quorum (63 Stimmen = Mehrheit der Ratsmitglieder gemäss Art. 88 Abs. 2 GeschO GR) erreicht ist.
 
Mitteilung an den Stadtrat
Beschlussnummer: 4156
06.03.2009Dringlicherklärung, beantragt
2009/56
Postulat von Niklaus Scherr (AL) vom 4.2.2009:
Dr. Stephan-à-Porta-Stiftung, Umbau von Liegenschaften am Kreuzplatz
 
Niklaus Scherr (AL)beantragt Dringlicherklärung.
 
Der Rat wird über den Antrag am 11. März 2009 Beschluss fassen.
 
Mitteilung an den Stadtrat
19.02.2009Eingang
2009/56
Postulat von Niklaus Scherr (AL) vom 4.2.2009:
Dr. Stephan-à-Porta-Stiftung, Umbau von Liegenschaften am Kreuzplatz
 
Von Niklaus Scherr (AL) ist am 4.2.2009 folgendes Postulat eingereicht worden:
 
Der Stadtrat wird gebeten, zu prüfen, ob er nicht durch seine beiden Vertreter im Stiftungsrat der Dr. Stephan-a-Porta-Stiftung darauf hinwirken kann, dass der für 2010 und 2011 geplante Umbau und Sanierung der beiden Blöcke am Kreuzplatz (Block I: Eidmattstrasse 7, 9/ Minervastrasse 94,96,98/ Juliastrasse 4,6, 8/ Hegarstrasse 23; Block 11: Juliastrasse 3/ Minervastrasse 78, 80/ Apollostrasse 16, 18, 20) nochmals überdacht und erheblich redimenisioniert wird, so dass auch nach der Sanierung preisgünstige Wohnungen angeboten werden können.
 
Begründung:
Im Herbst 2007 wurde allen Mieterinnen und Mieter der Ueberbauung Kreuzplatz der Dr. Stephana-Porta-Stiftung im Hinblick auf eine geplante Totalsanierung mit Grundrissveränderungen und Schaffung von mehr Familienwohnungen auf März 2008 gekündigt, mit dem Angebot, das Mietverhältnis bis zum jeweiligen Baubeginn (März 2010 bis Juli 2011) zu erstrecken. Zurzeit läuft das Baubewilligungsverfahren. Durch Wohnungszusammenlegungen und Balkonanbauten sollen neu insgesamt 198 Wohnungen entstehen (4 1-Zi-Wg., 45 2- resp. 2 1/2-Zi-Wg., 95 3- resp. 3 1/2-ZiWg., 47 4- resp. 4 1/2-Zi-Wg. und 7 5- resp. 5 1/2-Zi-Wg.).
Vorgesehen ist eine Bausumme von rund 60 Mio Franken, was Sanierungs- und Umbaukosten von Fr. 303'000.- pro Wohnung ergibt. Dieser für eine Sanierung exorbitant hohe Betrag lässt erwarten, dass die Wohnungen nach der Erneuerung in ein weitaus höheres Preissegment verschoben werden und für die bisherige Mieterschaft nicht mehr erschwinglich sein werden. Heute kosten kleine 3-Zimmer-Wohnungen deutlich unter 1'000 Franken. Das heutige, preiswerte Wohnungsangebot der Stiftung (total 1'366 Wohneinheiten) bietet Personen mit bescheidenem Einkommen eine wichtige Wohnmöglichkeit. Dies entspricht auch den Zielsetzungen des Stifters, wonach "die Mieten so festzusetzen sind, dass sei im allgemeinen gegenüber anderen vergleichbaren Wohnungen in der Stadt Zürich noch als vorteilhaft angesprochen werden können" (Stiftungsurkunde) .
Gemäss Stiftungsurkunde kann die Stadt Zürich zwei von fünf Stiftungsräten vorschlagen, darunter einen Baufachmann. Heute sitzen seitens der Stadt Stadtrat Martin Vollenwyder und als Baufachfrau Ursula Müller vom Amt für Hochbauten im Stiftungsrat. Die städtischen Vertreterinnen können also ohne weiteres Einfluss darauf nehmen, dass die überrissene Sanierung gestoppt wird und damit auch, ganz im Sinne der Zusagen von Frau Stadträtin Martelli, ein Beitrag zur Erhaltung günstiger Wohnungen in Hottingen und im Seefeld geleistet wird.
Antrag auf Dringlicherklärung und Behandlung mit Motion Rechsteiner 2008/576
(Wohnungsförderung in den Quartieren Seefeld und Riesbach)
 
Mitteilung an den Stadtrat
Dokumente: 2009_0056.pdf (130 KB)
Beschlussnummer: 4043

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