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Soziale Nachhaltigkeit auf Quartier- oder Siedlungsebene, Erarbeitung von Leitbildern

GR Nummer 2010/34
Geschäftsart Postulat
Eingereicht durch

Aktueller Stand

Pendent bei
Stadtrat
Zuständiges Departement Hochbaudepartement (HBD)

Ablaufschritte

DatumDetails
25.11.2020Nichtabschreibung

Text siehe unter GR Nr. 2020/101 (Verknüpfte Geschäfte, Beilage zum Kommissionsantrag)

Beschlussnummer: 3234
23.10.2019Nichtabschreibung

Text siehe unter GR Nr. 2019/119 (Verknüpfte Geschäfte, Beilage zum Kommissionsantrag)

Beschlussnummer: 1783
16.12.2011Überweisung, Frist 24 Monate

2010/34
Postulat von Christine Seidler (SP) vom 20.01.2010:
Soziale Nachhaltigkeit auf Quartier- oder Siedlungsebene, Erarbeitung von Leitbildern
 
Text siehe Dokumente

Dokumente: 2010_0034 Protokollauszug Beschluss.pdf (16 KB) 2010_0034 Protokollauszug substanziell.pdf (18 KB)
Beschlussnummer: 2128
03.02.2010Ablehnung, beantragt
2010/34
Postulat von Christine Seidler (SP) vom 20.01.2010:
Soziale Nachhaltigkeit auf Quartier- oder Siedlungsebene, Erarbeitung von Leitbildern
 
Gemäss schriftlicher Mitteilung ist die Vorsteherin des Hochbaudepartements namens des Stadtrats bereit, das Postulat zur Prüfung entgegenzunehmen.
 
Namens der FDP-Fraktion stellt Michael Baumer (FDP) den Ablehnungsantrag.
 
Damit ist das Geschäft vertagt.
 
Mitteilung an den Stadtrat
Beschlussnummer: 5471
27.01.2010Stadtrat, Entgegennahme
20.01.2010Eingang, Frist 3 Monate
2010/34
Postulat von Christine Seidler (SP) vom 20.01.2010:
Soziale Nachhaltigkeit auf Quartier- oder Siedlungsebene, Erarbeitung von Leitbildern
 
Von Christine Seidler (SP) ist am 20. Januar 2010 folgendes Postulat eingereicht worden:
 
Der Stadtrat wird gebeten zu prüfen, wie im Rahmen der zu erwartenden, grossen Strukturerneuerungen der privaten, kommunalen und genossenschaftlichen Wohnsiedlungen verbindliche Leitbilder erarbeitet werden können. Dies mit dem Ziel, auf Quartier- oder Siedlungsebene die soziale Nachhaltigkeit, insbesondere unter dem Aspekt der Bevölkerungsdurchmischung und der Vermeidung einer
segregativen Entwicklung, zu gewährleisten.
Dabei könnte z. B. angestrebt werden, dass nach Möglichkeit jeweils ein Drittel der vorhandenen Bausubstanz für einen Renovationszyklus von 30 Jahren sanft saniert wird und zwei Drittel erneuert oder ersetzt werden. Partizipative Entwicklungsprozesse und kooperative Planungsverfahren sind dabei zentral.
 
Begründung:
Zur Schaffung einer stabilen Bevölkerungsstruktur braucht es weitreichende Überlegungen. Die künftigen Sanierungen von Siedlungen werden stark auf die Ziele der 2000 Watt Gesellschaft ausgerichtet sein, Neubauten und Sanierungen deshalb nach Kriterien des Minergie-P Standard erstellt werden. Dies wird zwangsläufig das Mietpreisniveau erhöhen und damit die Verdrängung der weniger finanzstarken Mieterinnen auslösen. Eine Entmischung der Quartiere ist deshalb zu erwarten. Um auch der sozialen Nachhaltigkeit gerecht werden zu können, sollte jeweils ein Drittel der bestehenden Bausubstanz erhalten und sanft saniert werden. Das Bauleitbild 2003-2020 der Familienheimgenossenschaft FGZ bietet zu dieser Problematik sinnvolle Ansätze und Überlegungen.
 
Mitteilung an den Stadtrat
Dokumente: 2010_0034.pdf (145 KB)
Beschlussnummer: 5410

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