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Neuanschaffungen von Diensthandys, Einhaltung der höchsten Standards im Bereich der Ökologie und des Arbeitnehmerschutzes

GR Nummer 2015/112
Geschäftsart Postulat

Aktueller Stand

Zuständiges Departement Finanzdepartement (FD)

Ablaufschritte

DatumDetails
23.10.2019Abschreibung

Text siehe unter GR Nr. 2019/119 (Verknüpfte Geschäfte)

Beschlussnummer: 1783
18.11.2015Überweisung, Frist 24 Monate

2015/112

Postulat von Marcel Bührig (Grüne) und Eva Hirsiger (Grüne) vom 15.04.2015:

Neuanschaffungen von Diensthandys, Einhaltung der höchsten Standards im Bereich der Ökologie und des Arbeitnehmerschutzes


Text siehe Dokumente

Dokumente: 2015_0112 Protokollauszug Beschluss.pdf (27 KB) 2015_0112 Protokollauszug substanziell.pdf (38 KB)
Beschlussnummer: 1401
20.05.2015Ablehnung, beantragt

2015/112

Postulat von Marcel Bührig (Grüne) und Eva Hirsiger (Grüne) vom 15.04.2015:

Neuanschaffungen von Diensthandys, Einhaltung der höchsten Standards im Bereich der Ökologie und des Arbeitnehmerschutzes


Gemäss schriftlicher Mitteilung ist der Vorsteher des Finanzdepartements namens des Stadtrats bereit, das Postulat zur Prüfung entgegenzunehmen.

 

Karin Weyermann (CVP) stellt namens der CVP-Fraktion den Ablehnungsantrag.

 

Damit ist das Geschäft vertagt.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Beschlussnummer: 919
06.05.2015Stadtrat, Entgegennahme
15.04.2015Eingang, Frist 3 Monate

2015/112

Postulat von Marcel Bührig (Grüne) und Eva Hirsiger (Grüne) vom 15.04.2015:

Neuanschaffungen von Diensthandys, Einhaltung der höchsten Standards im Bereich der Ökologie und des Arbeitnehmerschutzes


Von Marcel Bührig (Grüne) und Eva Hirsiger (Grüne) ist am 15. April 2015 folgendes Postulat eingereicht worden:

Der Stadtrat wird aufgefordert zu prüfen, wie bei Neuanschaffungen von Diensthandys, darauf geachtet werden kann, dass die zu kaufenden Geräte höchste Standards im Bereich der Ökologie und des Arbeitnehmerschutzes erfüllen.

 

Begründung:

Seit Jahren gibt die Stadt ihren Mitarbeitenden Diensthandys ab. Diese gehören heutzutage in verschiedensten Berufen zur Grundaustattung.

Während der technische Wandel die Effizienz und Vernetzung der Angestellten der Stadt Zürich erhöht, so sind die ökologischen Folgen meist gravierend. In jeder Phase des Produktlebenszyklus, also von der Förderung der Rohstoffe und der Herstellung über die Verwendung bis zur Entsorgung, können Elektronikprodukte die menschliche Gesundheit und die Umwelt beeinträchtigen. Bereits der Abbau solcher Rohstoffe wird häufig von grossen Umweltschäden begleitet: Belastung von Boden und Wasser durch Chemikalien und Schwermetalle, Zerstörung von Lebensräumen von Pflanzen, Tieren und Menschen. Zusätzlich ist der Abbau häufig sehr energieintensiv.

Nicht nur ökologisch, sondern auch sozial, stellt die Produktion von Elektronikprodukten ein Problem dar. So sind Berichte über menschenunwürdige Arbeitsbedingungen der grossen Technologie-Produzenten keine Seltenheit. Die internen Beschaffungsrichtlinien der Stadt Zürich bezüglich sozialer Nachhaltigkeit sind zwar löblich, aber relativ wirkungslos, wenn sie nicht vollumfänglich durchgesetzt werden.

Doch seit einigen Jahren haben Teile der ICT-Branche das Problem erkannt und streben eine ökologischere und sozialere Produktion an, so z.B. die Hersteller des Fairphones. Die Stadt Zürich kann mit dem Erwerb solcher Handys für die Mitarbeitenden ein Zeichen in der Gesellschaft und Wirtschaft setzen und einen Umdenken in der ganzen Industrie zumindest anregen. Zudem kann so die Stadt ihre ökologische und soziale Verantwortung wahrnehmen.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Dokumente: 2015_0112.pdf (53 KB)
Beschlussnummer: 888

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