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Stiftung Berufslehrverbund Zürich (BVZ), Einschätzung bezüglich der Lehrstellensituation sowie mögliche Formen einer Neuausrichtung

GR Nummer 2013/383
Geschäftsart Schriftliche Anfrage

Aktueller Stand

Zuständiges Departement Sozialdepartement (SD)

Ablaufschritte

DatumDetails
26.02.2014Kenntnisnahme

2013/383

Schriftliche Anfrage von Dr. Guido Bergmaier (SVP) und Roberto Bertozzi (SVP) vom 06.11.2013:

Stiftung Berufslehrverbund Zürich (BVZ), Einschätzung bezüglich der Lehrstellensituation sowie mögliche Formen einer Neuausrichtung

 

Der Stadtrat beantwortet die Schriftliche Anfrage (STRB 57 vom 29. Januar 2014).

Beschlussnummer: 4756
29.01.2014Stadtrat, Antwort Dokumente: 2013_0383.pdf (90 KB)
06.11.2013Eingang, Frist 3 Monate

2013/383

Schriftliche Anfrage von Dr. Guido Bergmaier (SVP) und Roberto Bertozzi (SVP) vom 06.11.2013:

Stiftung Berufslehrverbund Zürich (BVZ), Einschätzung bezüglich der Lehrstellensituation sowie mögliche Formen einer Neuausrichtung

 

Von Dr. Guido Bergmaier (SVP) und Roberto Bertozzi (SVP) ist am 6. November 2013 folgende Schriftliche Anfrage eingereicht worden:

 

Zur Ressourcenentflechtung wurde vor wenigen Wochen die Stiftung Berufslehrverbund Zürich BVZ aus dem Laufbahnzentrum abgetrennt und verselbständigt.

Der BVZ will Lehrstellen beschaffen für Jugendliche, die nach der obligatorischen Schulzeit noch immer keine Lehrstelle gefunden haben. Und dies trotz vielfältigen, frühzeitigen Informationen und Angeboten, intensiven Aufrufen, Unterstützung der Lehrerschaft, Last Calls usw. Dazu brauche es den BVZ, da sich die Suche nach Lehrstellen schwierig gestalte.

Das ist erstaunlich: praktisch in der ganzen Schweiz herrscht kein Lehrstellenmangel - sondern ein Lehrlingsmangel. Dies wird z.B. vom Bund, vom Lehrerverbands-Präsidenten und vielen Gewerbetreibenden mit unbesetzten Ausbildungsplätzen seit einiger Zeit bestätigt.

Daher wunderte man sich in den vergangenen Wochen darüber, dass das städtische Human Resources Management 40 unbesetzte Lehrstellen (sogar live auf Video) mehrmals im "Tagblatt" und Internet ausgeschrieben hat. Zudem handelt es sich häufig um Lehrstellen zu handwerklichen Berufen. Teilweise mit nicht zu hohem Anforderungsprofil und mit abschliessendem EFZ und EBA.

 

In diesem Zusammenhang bitten wir den Stadtrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Wie ist diese Diskrepanz der Aussagen zwischen dem BVZ (zu wenig Lehrstellen) und HRM (viele offene Lehrstellen auch nach den Sommerferien) zu erklären?
  2. Arbeiten diese beiden Organisationen zusammen? Falls ja, wie funktioniert diese Koordination und wie wird diese sichergestellt?
  3. Welches sind die Gründe für eine weitere Unterstützung des BVZ bei der heutigen Widersprüchlichkeit Lehrstellenmangel – Lehrlingsmangel?
  4. Was spricht für eine Auflösung des BVZ oder gegen eine Entlassung in eine rein private Stiftung ohne Steuergeldbeiträge?
  5. Was wären die Folgen bei einer Rückeingliederung der BVZ ins Laufbahnzentrum?
  6. Könnten mit einer Integration der bisherigen BVZ-Infrastruktur ins HRM die Kosten bei Lehrstellenausschreibungen und Lehrlingseinstellungen reduziert werden?
  7. Gibt es im Laufbahnzentrum oder HRM nicht genügend Fachleute, die diese Aufgaben nebenbei auch noch versehen können?
  8. Wenn selbst der Bund (BBT) seine Beiträge eingestellt hat, warum muss die Stadt Zürich eine "Anschubfinanzierung" weiter führen, obwohl diese nicht mehr nötig ist?
  9. Was sind die Gründe für einen weiteren Ausbau der Angebote beim BVZ?
  10. Wie kann diese Anzahl an BVZ-eigenen Lehrplätzen bindend an das Angebot an freien Lehrstellen angepasst werden, verbunden mit Kosteneinsparungen?
  11. Wie erklärt der Stadtrat die Tatsache, dass 1/3 des Budgets des BVZ nicht dem Zielpublikum, sondern den Angestellten in Form von Löhnen zugutekommt?

 

Mitteilung an den Stadtrat

Dokumente: 2013_0383.pdf (38 KB)
Beschlussnummer: 4434

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