Gemeinderat der Stadt Zürich

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Verstärkte Verfolgung von Velodiebstählen durch eine Verlagerung von Stellen aus der Drogenfahndung

GR Nummer 2015/232
Geschäftsart Postulat
Eingereicht durch

Aktueller Stand

Pendent bei
Stadtrat
Zuständiges Departement Polizeidepartement (PD)

Ablaufschritte

DatumDetails
23.10.2019Nichtabschreibung

Text siehe unter GR Nr. 2019/119 (Verknüpfte Geschäfte, Beilage zum Kommissionsantrag)

Beschlussnummer: 1783
19.08.2015Überweisung, Frist 24 Monate

2015/232

Postulat von Matthias Probst (Grüne) vom 01.07.2015:

Verstärkte Verfolgung von Velodiebstählen durch eine Verlagerung von Stellen aus der Drogenfahndung


Text siehe Dokumente

Dokumente: 2015_0232 Protokollauszug Beschluss.pdf (27 KB) 2015_0232 Protokollauszug substanziell.pdf (41 KB)
Beschlussnummer: 1168
08.07.2015Stadtrat, Ablehnung
01.07.2015Eingang, Frist 3 Monate

2015/232

Postulat von Matthias Probst (Grüne) vom 01.07.2015:

Verstärkte Verfolgung von Velodiebstählen durch eine Verlagerung von Stellen aus der Drogenfahndung


Von Matthias Probst (Grüne) ist am 1. Juli 2015 folgendes Postulat eingereicht worden:

 

Der Stadtrat wird aufgefordert zu prüfen, wie dem Velodiebstahl in der Stadt Zürich Einhalt geboten werden kann. Dazu sind stellenneutral Beamte aus der Drogenfahndung in die Velodiebstahlfahndung zu überführen.

 

Begründung:

Velodiebstähle in der Stadt Zürich sind seit Jahren ein erhebliches Ärgernis. Es handelt sich offensichtlich in vielen Fällen um organisierte Kriminalität. Dies kann zum Beispiel daraus geschlossen werden, dass gute Schlösser professionell geknackt und vorab teuere Velos geklaut werden.

Velodiebstahl ist in zweierlei Hinsicht ein grosses Problem: Einerseits wird ein sehr praktisches Verkehrsmittel in der Anwendung stark eingeschränkt, wenn es nur im Panzerschrank sicher abgestellt werden kann, andererseits wird dadurch ein Markt unterstützt, der nicht unterstützungswürdig ist.

Wie aus der Antwort auf die Anfrage 2014/342 von Matthias Probst und Markus Kunz (beide Grüne) hervorgeht, verfügt die Stadtpolizei Zürich über Überkapazitäten im Bereich der Drogenfahndung, die sich gemäss Stadtrat alleine mit 500 Stellenprozenten den Cannabisdelikten widmet, was mitunter dazu führt, dass in der Stadt Zürich fast gleich viele Verzeigungen im Zusammenhang mit Cannabis registriert werden, wie im Rest der Schweiz zusammen. Es ist zudem davon auszugehen, dass die in der Antwort auf die Anfrage 2014/342 ausgewiesenen Stellenprozente viel zu tief angesetzt sind.

Es ist daher naheliegend, dass die Stadtpolizei die verstärkte Verfolgung von Velodiebstählen, wenn sie stellenneutral erfolgen soll, durch die Verlagerung von Stellen aus der oftmals sinnfreien Drogenfahndung realisiert.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Dokumente: 2015_0232.pdf (69 KB)
Beschlussnummer: 1107

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