Gemeinderat der Stadt Zürich

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Aktueller Stand

Zuständiges Departement Tiefbau- und Entsorgungsdepartement (TED)

Ablaufschritte

DatumDetails
25.11.2020Abschreibung

Text siehe unter GR Nr. 2020/101 (Verknüpfte Geschäfte)

Beschlussnummer: 3234
23.10.2019Nichtabschreibung

Text siehe unter GR Nr. 2019/119 (Verknüpfte Geschäfte, Beilage zum Kommissionsantrag)

Beschlussnummer: 1783
04.07.2012Überweisung, Frist 24 Monate

2012/259

Postulat von Hans Jörg Käppeli (SP) vom 20.06.2012:

Haltestelle Sihlpost, Ausrüstung der Buskanten mit einem «Kasseler Sonderbord»

 

Gemäss schriftlicher Mitteilung ist die Vorsteherin des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements namens des Stadtrats bereit, das Postulat zur Prüfung entgegenzunehmen.

 

Es wird weder ein Ablehnungs- noch ein Textänderungsantrag gestellt.

 

Damit ist das Postulat dem Stadtrat zur Prüfung überwiesen.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Beschlussnummer: 2898
27.06.2012Stadtrat, Entgegennahme
20.06.2012Eingang, Frist 3 Monate

2012/259

Postulat von Hans Jörg Käppeli (SP) vom 20.06.2012:

Haltestelle Sihlpost, Ausrüstung der Buskanten mit einem «Kasseler Sonderbord»

 

Von Hans Jörg Käppeli (SP) ist am 20. Juni 2012 folgendes Postulat eingereicht worden:

Der Stadtrat wird aufgefordert zu prüfen, wie bei der Haltestelle Sihlpost die Buskanten in einem Pilotprojekt mit einem „Kasseler Sonderbord“ ausgerüstet werden können.

 

Begründung:

Bei der Haltestellen Sihlpost wird der Konflikt bezüglich der Höhe der Haltekante von kombinierten Tram-/ Bushaltestellen elegant vermieden. Die Haltestelle ist derart verlängert, dass je ein Haltebereich dem Tram bzw. dem Bus zugeordnet wird. Damit konnte der Haltebereich des Trams auf der gesamten Länge mit der hohen (30 cm), komfortablen und behindertengerechten Haltekante ausgerüstet werden. Der Busbereich ist mit der für den Bus passenden niedrigeren Haltekante ausgerüstet.

Der Abstand (1.45 m) der hohen Tramhaltekante zum Gleis richtet sich nach dem zulässigen Lichtraumprofil mit ausgeklapptem Trittbrett, bzw. dem möglichst geringen Spalt zwischen Haltekante und Trittbrett.

Leider wurde die Buskante in der Verlängerung der Tramkante erstellt. Dies führt dazu, dass ein Bus der möglichst nahe an der Buskante anhält, bei der Wegfahrt an der hohen Tramkante entlangschrammt und der Bus beschädigt wird. Die BusfahrerInnen wollen dies vermeiden und halten deshalb mit einem vergrösserten Abstand zur Bushaltekante an. Dadurch wird der Spalt zwischen Bus und Haltekante stark vergrössert. Damit wird der Vorteil von Niederflurbussen wieder zunichte gemacht. Das ist für Menschen mit einer Behinderung ein unüberwindbares Hindernis und für die übrigen BusbenützerInnen eine Komforteinbusse und birgt zudem eine grosse Stolpergefahr.

Dieses Problem kann vermieden werden, wenn die niedrige Buskante näher am Gleis (Abstand 1.35 m) erstellt wird. Das ist möglich, ohne dass das Tram bei ausgeklapptem Trittbrett mit der Buskante kollidiert falls es im Busbereich anhalten müsste.

Wenn die Buskanten gleichzeitig noch mit dem „Kasseler Sonderbord“ ausgerüstet würden, könnten die Busse ohne Spalt an der Haltekante anhalten. Das „Kasseler Sonderbord“ ist zudem so ausgebildet, dass die Pneus geschont werden.

Das „Kasseler Sonderbord“ könnte mit sehr geringen Kosten an der Haltestelle Sihlpost als Pilot getestet werden. Gestützt auf die praktischen Erfahrungen könnten dann geeignete weitere Haltestellen bei Neubauten oder Erneuerungen damit ausgerüstet werden.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Dokumente: 2012_0259.pdf (91 KB)
Beschlussnummer: 2837

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