Gemeinderat der Stadt Zürich

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Schaffung von Anreizen für eine suffiziente Wohn- und Büroplatz-Nutzung

GR Nummer 2012/298
Geschäftsart Postulat
Eingereicht durch
GLP

Aktueller Stand

Zuständiges Departement Hochbaudepartement (HBD)

Ablaufschritte

DatumDetails
30.11.2016Abschreibung

Text siehe unter GR Nr. 2015/68 (verknüpfte Geschäfte)

Beschlussnummer: 2475
22.05.2013Überweisung, Frist 24 Monate

2012/298

Postulat der GLP-Fraktion vom 11.07.2012:

Schaffung von Anreizen für eine suffiziente Wohn- und Büroplatz-Nutzung


Text siehe Dokumente

Dokumente: 2012_0298 Protokollauszug Beschluss.pdf (26 KB) 2012_0298 Protokollauszug substanziell.pdf (29 KB)
Beschlussnummer: 3930
03.10.2012Ablehnung, beantragt

2012/298

Postulat der GLP-Fraktion vom 11.07.2012:

Schaffung von Anreizen für eine suffiziente Wohn- und Büroplatz-Nutzung

 

Gemäss schriftlicher Mitteilung ist der Vorsteher des Hochbaudepartements namens des Stadtrats bereit, das Postulat zur Prüfung entgegenzunehmen.

 

Namens der SVP-Fraktion stellt Bruno Amacker (SVP) den Ablehnungsantrag.

 

Damit ist das Geschäft vertagt.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Beschlussnummer: 3150
26.09.2012Stadtrat, Entgegennahme
11.07.2012Eingang, Frist 3 Monate

2012/298

Postulat der GLP-Fraktion vom 11.07.2012:

Schaffung von Anreizen für eine suffiziente Wohn- und Büroplatz-Nutzung

 

Von der GLP-Fraktion ist am 11. Juli 2012 folgendes Postulat eingereicht worden:

 

Der Stadtrat wird gebeten zu prüfen, wie die Stadt Anreize dahingehend schaffen kann, damit eine suffiziente Wohn- und Büroplatz-Nutzung gefördert wird.

 

Begründung:

Zur Zeit bestehen bereits zahlreiche Massnahmen zur Erreichung der 2000-Watt-Gesellschaft. Diese sind vor allem in den Bereichen der Energie-Effizienz sowie der erneuerbaren Energien zu finden. Ein weiterer wichtiger Ansatz, um langfristig nachhaltig die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft zu erreichen, ist die Suffizienz. Suffizienz ist das Bemühen um einen möglichst geringen Ressourcen- und Energieverbrauch. Ein wichtiger Aspekt der Suffizienz ist die Flächen-Effizienz: Es sollen Anreize geschaffen werden, damit für Wohnen und Arbeiten nicht unnötig Fläche verbraucht wird.

Der Bedarf an Wohnfläche pro Person (Durchschnitt Stadt Zürich; > 41 m2/Person) und die Fläche pro Arbeitsplatz sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die Einheit des Flächenbedarfs pro Person ist jedoch relevant für die Energiebilanz pro Person und somit auch für die Energiebilanz der gesamten Stadt.

Mit der Schaffung von Anreizen zur Reduktion des Flächenverbrauchs auf die notwendige Grösse sollen langfristig folgende Ziele erreicht werden:

 

  1. Reduktion der durchschnittlichen Wohnfläche pro Person
  2. Reduktion der durchschnittlichen Bürofläche pro Person
  3. Stärkere Förderung des verdichteten Bauens mit kleineren und bezahlbareren Wohn- und Büroeinheiten
  4. Raschere und nachhaltigere Erreichung der 2000-Watt-Gesellschaft

 

Mehrstöckige Wohn- und Büroeinheiten sind aufgrund des geringeren Grundstück Flächenbedarfs zu bevorteilen.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Dokumente: 2012_0298.pdf (66 KB)
Beschlussnummer: 2937

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