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Kommunaler Siedlungsrichtplan, Erarbeitung der Grundlagen zur Konkretisierung und Sicherung der im Regionalen Richtplan festgelegten Vernetzungskorridore

GR Nummer 2016/84
Geschäftsart Postulat

Aktueller Stand

Pendent bei
Stadtrat
Zuständiges Departement Tiefbau- und Entsorgungsdepartement (TED)

Ablaufschritte

DatumDetails
10.04.2021Nichtabschreibung

Text siehe unter GR Nr. 2019/437 (Verknüpfte Geschäfte)

23.10.2019Nichtabschreibung

Text siehe unter GR Nr. 2019/119 (Verknüpfte Geschäfte, Beilage zum Kommissionsantrag)

Beschlussnummer: 1783
30.03.2016Überweisung, Frist 24 Monate

2016/84

Postulat von Gabriele Kisker (Grüne) und Markus Knauss (Grüne) vom 16.03.2016:

Kommunaler Siedlungsrichtplan, Erarbeitung der Grundlagen zur Konkretisierung und Sicherung der im Regionalen Richtplan festgelegten Vernetzungskorridore


Text siehe Dokumente

Dokumente: 2016_0084 Protokollauszug Beschluss.pdf (27 KB) 2016_0084, 2014_0336 Anträge 27-38 Protokollauszug substanziell.pdf (90 KB)

Tonaufnahme zur Debatte des Geschäfts: 2016_0084
Beschlussnummer: 1806
30.03.2016Stadtrat, Entgegennahme
16.03.2016Eingang, Frist 3 Monate

2016/84

Postulat von Gabriele Kisker (Grüne) und Markus Knauss (Grüne) vom 16.03.2016:

Kommunaler Siedlungsrichtplan, Erarbeitung der Grundlagen zur Konkretisierung und Sicherung der im Regionalen Richtplan festgelegten Vernetzungskorridore


Von Gabriele Kisker (Grüne) und Markus Knauss (Grüne) ist am 16. März 2016 folgendes Postulat eingereicht worden:

 

Der Stadtrat wird aufgefordert zu prüfen, die Grundlagen zu erarbeiten, damit im kommunalen Siedlungsrichtplan die im Regionalen Richtplan festgelegten Vernetzungskorridore konkretisiert und qualitativ gesichert werden können. Diese Grundlagen bilden die Basis für die Text- und Planeinträge im Entwurf zum kommunalen Siedlungsrichtplan. Der Verlauf der einzelnen Vernetzungskorridore ist räumlich darzustellen und es ist ein Sollzustand festzulegen.

 

Begründung:

Die Korridore bilden ein Raster über das Stadtgebiet. Sie sind für eine ausreichende Durchlüftung, die Stabilisierung und Verbesserung des Stadtklimas massgeblich. Die im regionalen Richtplan enthaltenen, schematischen Linienführungen sind wenig differenziert und es fehlen konkrete Planeintragungen.

Die Linienführungen im Regionalen Richtplan folgen teilweise Strassenfluchten, Bahntrassen oder Wasserläufen und verlieren sich oft in undifferenzierten Stadträumen ohne spezielle Grünanteile oder Ruderalflächen. Meist fehlen speziell begrünte Strassenzüge oder durchgrünte Quartiere, die eine ‚logische’ Einheit bilden könnten.

In einer vertieften Planung sollen, z.B. mittels Pocket-Parks, als Trittsteine Verbindungen geschaffen oder durch den Erhalt von Baumbeständen und Vorgärten, dem Ausbau des Alleenkonzepts oder Massnahmen zur Entsiegelung, Vernetzungskorridore gestärkt und gesichert werden. Ebenso ist im Rahmen der qualitativen Massnahmen auf eine einheimische naturnahe Bepflanzung zu achten und auf Monokulturen zu verzichten.

Der Antrag, auf Regionaler Richtplanebene Vernetzungskorridore inhaltlich zu definieren und quantitativ zu sichern, wurde von der Verwaltung zwar begrüsst, aber vorgeschlagen, den angestrebten Konkretisierungsgrad auf der Kommunale Richtplanebene einzufordern.

Mit dem Postulat soll sichergestellt werden, dass im Vorfeld zum kommunalen Richtplan Vorarbeiten geleistet und Grundlagen erarbeitet werden, welche dann in die Ausgestaltung der konkreten Ziele und Massnahmen im kommunalen Richtplan einfliessen können.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Dokumente: 2016_0084.pdf (486 KB)
Beschlussnummer: 1750

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