Gemeinderat der Stadt Zürich

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Digitale Bezahlsysteme, Chancen und Risiken bei der Verwendung von Kryptowährungen und digitalen Bezahlsystemen zur Begleichung staatlicher Dienstleistungen sowie mögliche Auswirkungen auf die Verwaltung, die Bevölkerung und den Wirtschaftsraum Zürich

GR Nummer 2016/159
Geschäftsart Schriftliche Anfrage

Aktueller Stand

Zuständiges Departement Finanzdepartement (FD)

Ablaufschritte

DatumDetails
24.08.2016Kenntnisnahme

2016/159

Schriftliche Anfrage von Martin Luchsinger (GLP) und Matthias Wiesmann (GLP) vom 11.05.2016:

Digitale Bezahlsysteme, Chancen und Risiken bei der Verwendung von Kryptowährungen und digitalen Bezahlsystemen zur Begleichung staatlicher Dienstleistungen sowie mögliche Auswirkungen auf die Verwaltung, die Bevölkerung und den Wirtschaftsraum Zürich


Der Stadtrat beantwortet die Schriftliche Anfrage (STRB 595 vom 13. Juli 2016).

Beschlussnummer: 2143
13.07.2016Stadtrat, Antwort Dokumente: 2016_0159.pdf (98 KB)
11.05.2016Eingang, Frist 3 Monate

2016/159

Schriftliche Anfrage von Martin Luchsinger (GLP) und Matthias Wiesmann (GLP) vom 11.05.2016:

Digitale Bezahlsysteme, Chancen und Risiken bei der Verwendung von Kryptowährungen und digitalen Bezahlsystemen zur Begleichung staatlicher Dienstleistungen sowie mögliche Auswirkungen auf die Verwaltung, die Bevölkerung und den Wirtschaftsraum Zürich


Von Martin Luchsinger (GLP) und Matthias Wiesmann (GLP) ist am 11. Mai 2016 folgende Schriftliche Anfrage eingereicht worden:


Die Stadt Zug ermöglicht in einem Pilotversuch ab dem 1. Juli 2016 die Bezahlung von gebührenpflichtigen Leistungen der Einwohnerkontrolle bis 200 Franken mit Bitcoins. Da neben dem „Crypto Valley“ Zug vor allem Zürich als Zentrum der Finanzdienstleistungsbranche und ICT gilt und sich viele Fintech Starts-ups in dieser Region ansiedeln, wird sich die Stadt Zürich früher oder später mit digitalen Währungen, Blockchain-Technologie und digitalen Bezahlsystemen auseinandersetzen müssen.

 

In diesem Zusammenhang bitten wir den Stadtrat um Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Wie beurteilt der Stadtrat den Pilotversuch zu Bitcoins in der Stadt Zug?
  2. Welche Chancen und Risiken sieht der Stadtrat bei der Verwendung von Kryptowährungen, wie z.B. Bitcoins, zur Zahlung staatlicher Dienstleistungen?
  3. Welche Chancen und Risiken sieht der Stadtrat bei einem allfälligen Einsatz von digitalen Bezahlsystemen, wie z.B: Paymit, Twint, etc., zur Zahlung staatlicher Dienstleistungen?
  4. Sind dem Stadtrat Fälle bekannt, bei denen Bürgerinnen und Bürger Dienstleistungen der Stadt oder Steuern mit einer Kryptowährung bezahlen wollten?
  5. Verfügt der Stadtrat über aktuelle Daten zur Verwendung von Kryptowährungen in der Stadt Zürich; wenn nein, plant er in naher Zukunft entsprechende Daten zu erheben?
  6. Sind bereits Exponenten aus der Wirtschaft oder Wissenschaft mit dem Wunsch an die Verwaltung herangetreten, sich verstärkt mit Blockchain-Technologie,  Kyptowährungen und digitalen Bezahlsystemen zu befassen und allenfalls Versuche zu starten oder zu unterstützen?
  7. Plant der Stadtrat in naher Zukunft ebenfalls einen Versuch mit Kryptowährungen und/oder neuen digitalen Bezahlsystemen?
  8. Welche Auswirkungen könnte eine Pionierrolle bei der Verwendung von Kryptowährungen und der schnellen Einführung von digitalen Bezahlungssystemen auf die Verwaltung, die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Zürich und auf den Wirtschaftsraum Zürich haben?
  9. Welche Auswirkungen hätte eine weltweite Akzeptanz von Kryptowährungen als offizielles Zahlungsmittel auf die Stadt Zürich und insbesondere die städtische Verwaltung?
  10. Werden für die parallele Verwendung von Schweizer Franken und „digitalen Münzen“  bereits heute Vorbereitungen getroffen oder hält der Stadtrat den Durchbruch von Kryptowährungen kurz- und mittelfristig für unwahrscheinlich?
  11. Wie schätzt der Stadtrat diesbezüglich die Entwicklung nationaler und internationaler digitaler Be-zahlsysteme ein (Twint, Paymit, ApplePay, etc.)?
  12. Verfügt die Stadt über eine Strategie, um die Verwendung von Kryptowährungen zur Bezahlung städtischer Leistungen und Abgaben zu ermöglichen; wenn nicht, plant er eine solche in naher Zukunft zu erarbeiten?

 

Mitteilung an den Stadtrat

Dokumente: 2016_0159.pdf (53 KB)
Beschlussnummer: 1879

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