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Ausbau des Glasfasernetzes in Zürich, Rentabilitätserwartung sowie Umfang der geplanten Abschreibungen auf den Glasfaseranlagen

GR Nummer 2015/234
Geschäftsart Schriftliche Anfrage

Aktueller Stand

Zuständiges Departement Departement der Industriellen Betriebe (DIB)

Ablaufschritte

DatumDetails
16.09.2015Kenntnisnahme

2015/234

Schriftliche Anfrage von Rolf Müller (SVP) und Roberto Bertozzi (SVP) vom 01.07.2015:

Ausbau des Glasfasernetzes in Zürich, Rentabilitätserwartung sowie Umfang der geplanten Abschreibungen auf den Glasfaseranlagen


Der Stadtrat beantwortet die Schriftliche Anfrage (STRB 759 vom 2. September 2015).

Beschlussnummer: 1281
02.09.2015Stadtrat, Antwort Dokumente: 2015_0234.pdf (91 KB)
01.07.2015Eingang, Frist 3 Monate

2015/234

Schriftliche Anfrage von Rolf Müller (SVP) und Roberto Bertozzi (SVP) vom 01.07.2015:

Ausbau des Glasfasernetzes in Zürich, Rentabilitätserwartung sowie Umfang der geplanten Abschreibungen auf den Glasfaseranlagen


Von Rolf Müller (SVP) und Roberto Bertozzi (SVP) ist am 1. Juli 2015 folgende Schriftliche Anfrage eingereicht worden:

 

Wie das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) bauen unter anderem auch die Industriellen Werke Basel (IWB) ein Glasfasernetz mit öffentlichen Geldern. Da die IWB davon ausgehen, dass dadurch keine wesentlichen Erlöse geschaffen werden können, schreibt das Basler Stadtwerk die Investitionen gleich auf null ab, wie die «Neue Zürcher Zeitung» (NZZ) am 07. Juni 2015 meldete. Verschiedene Stadtwerke führen in diesem Zusammenhang nach und nach Wertberichtigungen durch. So mussten unter anderem auch Services Industriels de Genève (SIG) und Energie Wasser Luzern (EWL) grosse Abschreibungen auf ihren Glasfaseranlagen vornehmen.

In Zürich belaufen sich die Gesamtkosten auf 1‘200 Millionen Franken. Davon investiert das ewz 600 Millionen Franken in den Glasfaserausbau. Wie viele Anschlüsse effektiv genutzt werden, darüber informiert der Zürcher Stadtrat bisweilen nicht. Dass die Rentabilität des Glasfasernetzes in Zürich entgegen der Erfahrungen in allen anderen Schweizer Städten irgendwann erreicht sein wird, scheint höchst unwahrscheinlich.

 

In diesem Zusammenhang bitten wir den Stadtrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Rechnet der Stadtrat für die nächste ewz-Budgetplanung mit Abschreibungen auf den Glasfaseranlagen? Wenn ja, wie hoch werden diese genau sein?
  2. Sieht der Stadtrat in der laufenden Legislaturplanung Abschreibungen auf die Glasfaseranlagen vor?
  3. Sollte die Frage 2 mit Nein beantwortet werden: Rechnet der Stadtrat damit, dass er dies bis Ende der Legislaturperiode noch tun wird?
  4. Sollte die Frage 2 mit Ja beantwortet werden: Wie hoch sind diese Abschreibungen?
  5. Sollten gemäss Einschätzungen des Stadtrates auch langfristig keine Abschreibungen auf den Glasfaseranlagen erwartet werden: Wann wird gemäss dem Stadtrat die Rentabilität des Glasfasernetzes erreicht sein?
  6. Kann der Stadtrat genaue Angaben zur derzeitigen Rentabilität des Glasfasernetzes machen?
  7. Sind nebst den vorläufigen Gesamtkosten in der Höhe von 1‘200 Millionen Franken in der laufenden Legislaturplanung weitere Investitionen betreffend den Glasfaseranlagen vorgesehen?
  8. Sollte die Frage 5 mit Ja beantwortet werden: Welche weiteren Investitionen sind zu erwarten? Für was und in welchem Ausmass?

 

Mitteilung an den Stadtrat

Dokumente: 2015_0234.pdf (65 KB)
Beschlussnummer: 1109

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