Gemeinderat der Stadt Zürich

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Aktueller Stand

Pendent bei
Stadtrat (Frist bis 20.01.2018)
Zuständiges Departement Sozialdepartement (SD)

Ablaufschritte

DatumDetails
20.01.2016Überweisung, Frist 24 Monate

2015/356

Postulat von Hans Urs von Matt (SP) und Marcel Savarioud (SP) vom 11.11.2015:

Ausserfamiliäre Betreuungseinrichtungen, Erhöhung des Anteils an männlichem Personal


Text siehe Dokumente

Dokumente: 2015_0356 Protokollauszug Beschluss.pdf (27 KB) 2015_0356 Protokollauszug substanziell.pdf (29 KB)

Tonaufnahme zur Debatte des Geschäfts: 2015_0356
Beschlussnummer: 1607
25.11.2015Ablehnung, beantragt

2015/356

Postulat von Hans Urs von Matt (SP) und Marcel Savarioud (SP) vom 11.11.2015:

Ausserfamiliäre Betreuungseinrichtungen, Erhöhung des Anteils an männlichem Personal


Gemäss schriftlicher Mitteilung ist der Vorsteher des Sozialdepartements namens des Stadtrats bereit, das Postulat zur Prüfung entgegenzunehmen.

 

Martin Götzl (SVP) stellt namens der SVP-Fraktion den Ablehnungsantrag.

 

Damit ist das Geschäft vertagt.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Beschlussnummer: 1426
18.11.2015Stadtrat, Entgegennahme
11.11.2015Eingang, Frist 3 Monate

2015/356

Postulat von Hans Urs von Matt (SP) und Marcel Savarioud (SP) vom 11.11.2015:

Ausserfamiliäre Betreuungseinrichtungen, Erhöhung des Anteils an männlichem Personal


Von Hans Urs von Matt (SP) und Marcel Savarioud (SP) ist am 11. November 2015 folgendes Postulat eingereicht worden:

 

Der Stadtrat wird aufgefordert zu prüfen, wie mit geeigneten Massnahmen und durch die Zusammenarbeit mit Fachinitiativen der Anteil von männlichem Personal in den städtischen ausserfamiliären Betreuungseinrichtungen (Kinderkrippen, Kindertagestätten, Horte, Tagesschulen, etc.) erhöht werden kann. Als Zielvorgabe soll vorgesehen werden, dass zumindest Männer und Frauen mit je mindestens 35 Prozent vertreten sein müssen.

 

Begründung:

Die Männer- und Väterorganisation „männer.ch“ hat das Projekt „Mehr Männer in die Kinderbetreuung (MaKi)“ mit Unterstützung des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) gestartet. Schon länger gibt es das Projekt „Kinderbetreuer: Ein prima Männerberuf“ getragen von dem Verband Kindertagesstätten Schweiz. Diese Initiative wird ebenfalls vom EBG unterstützt. Solche Initiativen eignen sich für eine zielgerichtete Zusammenarbeit. Aus Sicht der Gleichstellung der Geschlechter ist es erstrebenswert, dass der Männeranteil in den ausserfamiliären Betreuungseinrichtungen erhöht wird. Einerseits trägt dies dazu bei, dass der nach wie vor bestehenden Zementierung von Rollenmustern entgegengewirkt wird, andererseits leistet es einen Beitrag an die Durchmischung und Vielfalt der Teams in der ausserfamiliären Betreuung.

Mit der Motion 2012/389 wurde der Stadtrat beauftragt, die Vertretung der Geschlechtsidentitäten beim städtischen Kader gemäss der Zielvorgabe, dass zumindest Männer und Frauen mit mindestens 35% vertreten sein müssen, zu verbessern. Diese Zielvorgabe soll sich aber nicht auf die Kaderstufe beschränken, sondern auch in anderen Bereichen, die gleichstellungspolitisch besonders bedeutsam sind, zur Anwendung kommen. Ebenso hat der Stadtrat in seiner Antwort auf die Schriftliche Anfrage 2013/349 Massnahmen dargelegt, die auch mit Blick auf die hier geforderte bessere Geschlechterdurchmischung in der ausserfamiliären Betreuung zielführend sein könnten.

 

Mitteilung an den Stadtrat

Dokumente: 2015_0356.pdf (52 KB)
Beschlussnummer: 1391

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